Neuer Linux-Controller noch vielseitiger einsetzbar
WAGO erweitert seine kompakte Linux-Steuerung um eine RS-232-Schnittstelle und spendiert ihr einen größeren Flash-Speicher.
Linux steht für ein offenes und gleichzeitig zuverlässiges Betriebssystem, das Anwendern über die klassischen Steuerungsanwendungen hinaus Zusatzanwendungen ermöglicht. Aus diesem Grund erweiterte WAGO das WAGO-I/O-SYSTEM um einen Linux-Controller (750-860). Der neue Linux-Controller (750-863) hat nun zusätzlich zur ETHERNET-Schnittstelle (10/100 Mbit) eine RS-232-Schnittstelle, die frontseitig über eine Sub-D-Buchse angeschlossen wird. Über diese Schnittstelle können Modems oder einfache Displays direkt angeschlossen werden. Durch den größeren Flash-Speicher von 8 Mbyte ist Platz für ein größeres Dateisystem vorhanden, wodurch mehr Anwendungen und Daten gespeichert werden können. Wie der erste Linux-Controller ist auch der neue Controller ein frei programmierbarer Feldbuscontroller mit uClinux-Betriebssystem (Kernel-Release 2.6). Ein Betriebssystem, das auch in sehr kleinen Computern Funktionen steuert, wie in LAN-Disks, DSL-Routern, DVD-Playern oder Fotoapparaten. Innerhalb dieses Betriebssystems bietet eine Vielzahl von Userspace-Applikationen einen guten Einstieg bei der Entwicklung eigener Applikationen.
Über eine Programmierschnittstelle (API) hat der Anwender Zugriff auf die Prozessabbilder aus den Userspace-Applikationen. Für Web-Applikationen mit Zugriff auf die Prozessdaten verfügt der integrierte Web-Server über eine CGI-Schnittstelle (Common Gateway Interface). Mit diesen sowie guten mechanischen und elektrischen Eigenschaften ist der frei programmierbare Controller sehr gut für Automatisierungsanwendungen in Industrieumgebungen ausgelegt.











