Überspannungsschutz
Überspannungs-Schutzgeräte sind Betriebsmittel, deren wesentliche Komponenten spannungsabhängige Widerstände (Varistoren, Suppressordioden) und/oder Funkenstrecken (Entladungsstrecken) sind.
Überspannungs-Schutzgeräte dienen dazu, andere elektrische Betriebsmittel und elektrische Anlagen gegen unzulässig hohe Überspannungen zu schützen und/oder den Potentialausgleich herzustellen.
Überspannungs-Schutzgeräte werden eingeteilt:
a) nach ihrer Anwendung in:
- Überspannungs-Schutzgeräte für Anlagen und Geräte der Energietechnik.
- Überspannungs-Schutzgeräte für Anlagen und Geräte der Informationstechnik.
b) nach ihrem Stoßstrom-Ableitvermögen in:
- Blitzstromableiter: für Beeinflussungen infolge von Direkt- oder Naheinschlägen
- Überspannungsableiter: für Ferneinschläge, Schaltüberspannungen sowie elektrostatische Entladungen.
Allgemeine Information
Überspannungsimpulse in Mess-, Daten-, Steuer- und Versorgungsleitungen sind oftmals die Ursache für Betriebsstörungen durch Ausfälle in der Elektrik oder Elektronik.
Anwendungen in der Informationstechnik
Überspannungs-Schutzgeräte für Anlagen und Geräte der Informationstechnik. im Spannungsbereich bis 60 V (abgesehen von Sonderlösungen, z. B. Telefonanlagen mit Rufspannung).
Bauelemente
Für die Realisierung der Schutzmaßnahmen bedeutet dies zur Ableitung der transienten Überspannung, je nach Schutzart, den Einsatz verschiedener Bauelemente.















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