Der Vormarsch von Linux hält nicht nur im Bereich der Server, der mobilen Geräte und im Consumer-Markt Einzug, auch Automatisierer, wie WAGO, haben Linux für sich entdeckt. Längst bewährt sich das Open-Source-Betriebssystem in SPSen, Feldbus-Gateways, Switches, Visualisierungsgeräten bis hin zu Maschinensteuerungen. WAGO liefert eine eigene Distribution mit den Linux-Controllern aus. Mit deren Hilfe lassen sich nicht nur die benötigten Funktionen auswählen, sondern es kann auch eine applikations-spezifische Linux-Edition compiliert werden.
Die Linux-Steuerung von WAGO ist ein frei programmierbarer Feldbus-Controller. Das Gerät wird mit einem uClinux-Betriebssystem (Kernelrelease 2.6) ausgeliefert, inklusive einer Vielzahl von Userspace-Applikationen als Ausgangspunkt für die Entwicklung eigener Applikationen. Für den Zugriff auf die Prozessabbilder aus Userspace-Applikationen stellt der Controller eine API zur Verfügung. Weiterhin ist die CGI-Schnittstelle des Web-Servers vorhanden, über die sich Web-Applikationen mit vollem Durchgriff auf Prozessdaten erstellen lassen.
Ausgeliefert wird der Controller mit einem Basis-Image, die ideale Plattform für eigene Entwicklungen. Es erlaubt den schnellen Einstieg über die Linux-Konsole, die sowohl über Ethernet als auch über die serielle Schnittstelle zur Verfügung steht. Das Basis-Image ist Teil des Bord-Support-Packages (BSP) für den Linux-FBK. Im BSP enthalten ist der Quellcode für den 2.6 Kernel, die ARM-elf-Toolchain für x86-Systeme sowie einige Beispiele.







