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Die Bahnnorm
DIN EN 50155 / IEC 60751
Wenn nach „Bahntauglichkeit“ gefragt wird, ist die Berücksichtigung der DIN EN 50155 gemeint. Obwohl die EN 50155 ein internationales Pendant – die IEC 60751 – hat, ist die EN 50155 die geläufige und weltweit anerkannte „Bahnnorm“.
Diese Norm beschreibt Bahnanwendungen und ist bei elektronischen Einrichtungen auf Bahnfahrzeugen anzuwenden. Dieser Norm entsprechend wird kein Zertifikat oder die Erfüllung der Norm gefordert, sondern die Berücksichtigung der Betriebsbedingungen in Bahnfahrzeugen, die durch diese Standardisierung klassifiziert, vergleichbar und nachvollziehbar werden.
DIN EN 50155 / IEC 60751 im Überblick
Wesentliche Inhalte
Grob unterteilt beschreibt die EN 50155:
- Betriebsbedingungen (in Bezug auf Umwelt, Elektrik, EMV)
- Technische Konstruktionsmerkmale (Bauelemente, Aufbau, Entwicklung, …)
- Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Nutzungslebensdauer
- Dokumentation und Prüfungen
Verweise und Klassifizierung
Die EN 50155 verweist auf unterschiedlichste Prüfverfahren und Normen (wie z.B. EN 61373- Vibration und Schock oder EN 50121-3-2 EMV) und klassifiziert deren Ergebnisse.
Anforderungen und Vorgaben
Je nach Bauteil sind unterschiedliche Anforderungen und Vorgaben zu berücksichtigen. Grundsätzliche zu betrachtende Punkte sind mindestens:
- Temperatur
- Schwingen und Stöße
- Relative Luftfeuchte
Elektronische Bauteile
Für Elektronische Bauteile (Relais, Optokoppler, Messwertwandler, Bussysteme, …) sind vor allem die elektrischen Betriebsbedingungen zu berücksichtigen – u.a.:
- Schwankungen und Unterbrechung der Spannungsversorgung
- EMV (Störfestigkeit und Störaussendung)
- Auswahl der Bauelemente und Entwicklungskriterien
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