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Sicherheit ohne Kompromisse: Elektroinstallation in der Universitätsklinik

Im Zentralbau Haus 23 sorgen unter anderem TOPJOB®S-Durchgangs- und Installationsetagenklemmen für eine sichere und zuverlässige Elektroinstallation.

Bei der Elektroinstallation ist die Sicherheit ein wichtiger Aspekt. Dies gilt in besonderer Weise für Gebäude, in denen sich viele Menschen aufhalten. Die Sicherheitsnorm VDE 0100 schreibt für solche Fälle beispielsweise Isolationswiderstandsprüfungen vor, bei denen der Neutralleiter nicht abgeklemmt werden darf. Diese Messungen lassen sich optimal mit Installationsetagenklemmen mit interner N-Trennung aus dem TOPJOB®S-Programm von WAGO durchführen.

Vor genau 100 Jahren wurde zusammen mit der Goethe-Universität in Frankfurt am Main auch das Universitätsklinikum gegründet. In den insgesamt 32 Fachkliniken und Instituten sind heute über 4.000 Mitarbeiter beschäftigt. Fast 1.200 Planbetten stehen für die etwa 50.000 Patienten, die pro Jahr stationär behandelt werden, zur Verfügung. Mit 50 Gebäuden auf einer Fläche von 433.000 m⊃2; ist das Universitätsklinikum fast ein kleiner Stadtteil von Frankfurt. Um- und Neubauten sind daher eher die Regel als die Ausnahme. In den letzten vier Jahren wurden unter anderem ein Anbau für die chirurgischen Fächer erstellt und die vorhandenen Gebäude saniert. Aktuell sind die Arbeiten am Sockelgeschoss, das die Ambulanzen der inneren Medizin beherbergen wird, in der Endphase. Die Einweihung soll noch 2014 erfolgen. Im Bettenhaus wird der 2-Bett-Zimmer-Standard weiter konsequent umgesetzt. Hier erwarten die Patienten moderne Räume und Bäder.

Universitätsklinikum Frankfurt

  • Versorgung mit elektrischer Energie
  • Absicherung besonders wichtig
  • Prüfung gemäß VDE 0100 – schnell und sicher

Versorgung mit elektrischer Energie

Mit den Arbeiten der Elektroinstallation im Zentralbau Haus 23 wurde die Imtech GmbH & Co. KG beauftragt. Der Spezialist für Energie- und Gebäudetechnik beschäftigt über 5.000 Mitarbeiter und hat am Standort Illingen einen eigenen Schaltanlagenbau. Für das Projekt „Universitätsklinikum“ haben die Imtech-Standorte Frankfurt und Illingen eng zusammengearbeitet. Insgesamt mussten rund 200 Installationsverteiler gebaut und vor Ort im Krankenhaus aufgestellt und angeschlossen werden. Die Planung und Fertigung der Installationsverteiler wurden vom Imtech-Schaltanlagenbau in Illingen abgewickelt. Die anschlussfertigen Installationsverteiler wurden dann angeliefert und von Imtech-Mitarbeitern der Niederlassung Frankfurt montiert und verkabelt. Zusätzlich zu den Installationsverteilern, die in speziellen Technikräumen untergebracht sind, wurden knapp 80 Deckenverteiler benötigt, die in den Zwischendecken des Gebäudes integriert sind. Auch diese wurden zunächst in Illingen gefertigt und dann vor Ort montiert und verkabelt.

Von den Installationsverteilern aus werden sämtliche Einrichtungen im Gebäude mit elektrischer Energie versorgt. Neben den allgemeinen Einrichtungen, wie Büros, Arzt- und Schwesternzimmern, sind dies auch die Patientenzimmer sowie Operationssäle und Behandlungsräume. Dort benötigen zum Beispiel Röntgengeräte, Laser und andere medizinische Geräte eine elektrische Versorgung. Die Deckenverteiler sind mit Durchgangsklemmen vom Typ 2002-3217 aus dem TOPJOB®S-Programm von WAGO ausgestattet, die einen Wechsel der Leitungsquerschnitte von 4 mm2; auf 2,5 mm2 ermöglichen. Mit einem Leitungsquerschnitt von 2,5 mm2 ist hier nur eine maximal Leitungslänge von 25 m zulässig. Da die Strecken zwischen Installationsverteilern und Verbrauchern teilweise länger sind, muss in den Deckenverteilern der Leitungsquerschnitt angepasst werden. Die einfache Verdrahtung, die die Reihenklemmen mit Direktstecktechnik bieten, ist hier ein großer Vorteil, da die Installationsarbeiten auf einem Leitergerüst über Kopf ausgeführt werden müssen.

Absicherung besonders wichtig

Die Anschlusstechnik in den Verteilern realisiert Imtech ebenfalls mit Installationsetagenklemmen aus dem TOPJOB®S-System von WAGO. „Die Federklemmtechnik in den Installationsklemmen spart während der Montage viel Zeit und sorgt für eine dauerhaft wartungsfreie Kontaktierung“, nennt Sebastian Löw, der als Projektleiter Schaltanlagenbau in der Niederlassung Illingen für das Projekt verantwortlich ist, den wesentlichen Vorteil der Klemmen. Alle Abgänge in den Installationsverteilern sind mit FI-Schutzschalter abgesichert. Dabei wird zwischen zwei Arten von Abgängen unterschieden. Zum einen sind dies die herkömmlichen Stromkreise, die beispielsweise die normale Beleuchtung oder Steckdosen versorgen. „Dabei werden immer mehrere Abgänge über einen FI-Schutzschalter abgesichert“, erklärt Matthias Renzing, der als Bauleiter Elektro die Installation der Verteiler vor Ort leitet. Die Abgänge sind mit Installationsetagenklemmen vom Typ 2003-7641 realisiert, wobei eine N-Sammelschiene die N-Trennschlitten aller Klemmen verbindet, die über einen gemeinsamen FI-Schutzschalter abgesichert sind.

Zum anderen müssen in den sensibleren Bereichen die Abgänge einzeln mit je einem FI-Schutzschalter pro Abgang abgesichert werden. Typische Beispiele hierfür sind die sogenannten Bettenleisten in den Patientenzimmern. Diese Bettenleisten versorgen die Krankenbetten sowohl mit elektrischer Energie als auch mit Sauerstoff und Druckluft. Auch das Rufsystem sowie der Datenanschluss sind in den Bettenleisten integriert. An die Steckdosen in den Bettenleisten werden auch medizinische Geräte zur Versorgung der Patienten angeschlossen. Die Einzelabsicherung dieser Stromkreise soll verhindern, dass ein solches Gerät ausfällt, weil zum Beispiel ein defektes Gerät an einer benachbarten Steckdose angeschlossen wird. Ein Auslösen des FI-Schutzschalters könnte unter Umständen schwerwiegende Folgen für den Patienten haben. In den Installationsverteilern kommen für diese Abgänge Installationsetagenklemmen mit interner N-Trennung vom Typ 2003-6641 zum Einsatz. Auch die Leitungen für diese Abgänge müssen besonderen Anforderungen genügen: Zum Einsatz kommen hier geschirmte Mantelleitungen vom Typ (N)YM-(ST)-J, die elektromagnetische Störfelder wirkungsvoll abschirmen können.

Prüfung gemäß VDE 0100 - schnell und sicher

Um die Sicherheit der Elektroinstallation in einer Klinik zu gewährleisten, ist die Messung des Isolationswiderstands in den Abgängen sowohl nach der Installation als auch im Rahmen von turnusmäßigen Wiederholungsprüfungen vorgeschrieben. In der VDE 0100-600 und der VDE 0100-718 ist festgelegt, wie die Messungen zu erfolgen haben. So darf etwa der Neutralleiter während der Messung nicht abgeklemmt werden. Die Phasen N und L dürfen für die Messungen miteinander verbunden werden, was bei der Prüfung zu einer Verringerung des Zeitaufwands führt. Hier kommen die Vorteile der Installationsetagenklemmen von WAGO zum Tragen. Die Varianten mit interner N-Trennung haben ein bewegliches Trennmesser, das mit einem Betätigungswerkzeug einfach aufgeklappt werden kann. Nachdem die Phase des entsprechenden Stromkreises mittels Leitungsschutzschalter abgeschaltet wurde, wird der Neutralleiter mit dem Trennmesser aufgetrennt. Jetzt lässt sich ein spezieller Prüfadapter in den freigewordenen Schacht einstecken, der N und L miteinander verbindet. Auf diese Weise können beide Isolationswiderstände mit einer Messung überprüft werden.

Mit der Montage der etwa 200 Installationsverteiler und der 80 Deckenverteiler waren bis zu 60 Mitarbeiter von Imtech in der Universitätsklinik beschäftigt. „Dass die Anschlüsse der verschiedenen Klemmen von WAGO mit Federklemmtechnik ausgeführt sind, erleichtert uns während der Installation die Arbeit ganz entscheidend“, zeigt sich Löw von den Vorteilen überzeugt: „Dies war einer der wesentlichen Gründe, warum wir uns vor einigen Jahren für WAGO als Leitfabrikat entschieden haben.“ Dass die Klemmverbindungen wartungsfrei sind, ist ein weiterer wichtiger Vorteil, der für die Federklemmtechnik spricht. Auch mit dem umfassenden Lieferspektrum und dem guten Kontakt zum WAGO-Support ist man bei Imtech sehr zufrieden. „Gerade die Installationsetagenklemmen mit interner N-Trennung haben uns bei der Inbetriebnahmeprüfung gemäß VDE 0100 einen großen Zeitgewinn gebracht“, ist Renzing überzeugt. Und dieser Vorteil wird sich für den Betreiber bei den turnusmäßig anstehenden Wiederholungsprüfungen weiter auszahlen.

Fazit:

  • Durchgangs- und Installationsetagenklemmen sorgen für sichere und zuverlässige Elektroinstallation.
  • Die Federklemmtechnik spart viel Zeit und sorgt für eine dauerhaft wartungsfreie Kontaktierung.
  • Installationsetagenklemmen mit interner N-Trennung bieten Zeitgewinn bei der Inbetriebnahmeprüfung.

von Torsten Weichel und Erich Höfler | 01.11.2014

Bildquellen: Klaus Ohlenschläger/vor-ort-foto.de

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