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Nachhaltig wie kein zweiter: der toom Baumarkt Nieder-Olm

Ausgerüstet mit dem WAGO-I/O-SYSTEM 750 erfüllt der toom Baumarkt in Nieder-Olm als erster Baumarkt Deutschlands die Vorgaben für das DGNB-Zertifikat „Silber“.

Ein Paradies für Heim- und Handwerker: In der Baumarktwelt von toom finden Kunden alles rund um die Themen Bauen und Technik sowie Ambiente und Gestalten. toom Gartencenter stellen überdies ein zeitgemäßes Sortiment an Zimmer-, Beet- und Balkonpflanzen zur Verfügung. Verantwortliches Handeln im Sinne der Gemeinschaft ist für toom Baumarkt als Unternehmen der REWE Group Bestandteil der Firmenphilosophie. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie werden neue und bestehende Gebäude mit Automatisierungstechnik von WAGO ausgerüstet. So soll bis 2015 in den rund 360 deutschen Märkten der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2006 pro Quadratmeter Verkaufsfläche um 30 % gesenkt werden.

Mit Eröffnung eines neuen Baumarktes im rheinlandpfälzischen Nieder-Olm hat toom Baumarkt einen weiteren Schritt in der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie gemacht. Der Anfang 2012 fertiggestellte Baumarkt ist das erste zertifizierte Green Building des Unternehmens und so konzipiert, dass Energie und Wasser im täglichen Betrieb besonders sparsam genutzt werden. Der toom Baumarkt in Nieder-Olm erfüllt zudem als erster Baumarkt Deutschlands die Vorgaben für das Zertifikat „Silber“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). „Wir haben uns bewusst für die Zertifizierung durch die DGNB entschieden, weil es für uns den sinnvollsten Brückenschluss aus ökologischer und ökonomischer Qualität darstellt“, erklärt Tobias Müller, der bei toom Baumarkt im Bereich Immobilien das Energiemanagement verantwortet.

toom Baumarkt in Nieder-Olm:

  • Ökologisch und ökonomisch sinnvoll
  • Optimale Bedingungen für Kunden und Mitarbeiter
  • Monitoring und Einregulierung der Anlagentechnik
  • Automatisierungstechnik von WAGO

Ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Müller ist daran beteiligt, dass das zur REWE Group gehörende Unternehmen sein ambitioniertes Ziel erreicht: Von 2006 bis 2015 soll der CO2-Ausstoß pro Quadratmeter Verkaufsfläche um 30 % gesenkt werden – und zwar in allen rund 360 deutschen Märkten. Das kann nur gelingen, wenn Heizenergie und Strom effizient genutzt werden. Auch hier fördert die REWE Group die regenerativen Energien, indem alle toom Baumärkte ausschließlich über Grünstrom versorgt werden. Das Green Building in Nieder-Olm unterstützt bereits die aktive Senkung der Treibhausgas-Emissionen durch den zusätzlichen Einsatz umweltfreundlicher Technologien zur Energiegewinnung sowie baulicher Elemente – dazu zählen etwa Tageslichtarchitektur und effiziente Dämmung.

Ergänzend dazu gab es auch auf der Automatisierungsebene einen adäquaten technischen Umbruch. „Bis dato wurden in unseren Märkten überwiegend proprietäre Systeme verbaut, die uns neben einer großen Herstellervielfalt auch eine große Herstellerabhängigkeit eingebracht haben. Diese Baustelle beheben wir nun mit der einheitlichen Umstellung auf die Programmierumgebung CoDeSys und das WAGO-I/O-SYSTEM“, so der Diplomingenieur. In dem knapp 9.000 Quadratmeter großen Markt in Nieder-Olm sind insgesamt neun ETHERNET-Controller (750-880) von WAGO dezentral in Schaltschränken installiert. Die ausführenden Arbeiten übernahm das Starnberger Unternehmen J&K Lausser Regeltechnik. Durch die Verwendung eines einheitlichen Automatisierungssystems für die Gewerke MSR und Elektro wird die Datenkommunikation deutlich vereinheitlicht. Die sonst üblichen, zusätzlichen spezifischen Schnittstellen werden dadurch überflüssig.

Optimale Bedingungen für Kunden und Mitarbeiter

Die Controller mit SPS-Funktionalität übernehmen unter anderem die Steuerung und Regelung der gesamten Beleuchtung sowie des komplexen Heizungs- und Lüftungssystems. Die Be- und Entlüftung des Gebäudes ist mit einer Wärmerückgewinnung kombiniert. Auf dem Dach installierte Wärmetauscher nutzen die Abluft, um die Zuluft zu erwärmen. Zusätzlich messen Sensoren im Lüftungssystem den CO2-Gehalt der Innenraumluft. So ist gewährleistet, dass abhängig von der Anzahl Menschen im Markt immer eine optimale Menge an Frischluft zugeführt wird – und zwar mit möglichst geringem Energieverbrauch. Für besondere Sparsamkeit sorgt überdies die luftdichte Bauweise, welche die Zugluft im Inneren verringert und Lüftungsverluste um rund 25 % reduziert. Damit für die Kassenarbeitsplätze im Eingangsbereich ein optimales Arbeitsklima herrscht, ist jede Kasse durch die Angestellten einzeln thermisch regelbar.

Die 1.300 Quadratmeter messende Photovoltaikanlage auf dem Dach des Green Buildings liefert insgesamt 189 kWp Solarstrom. Das Sonnenlicht wird jedoch nicht nur zur Stromerzeugung genutzt, sondern auch von den WAGO-Controllern bei der DALI-Beleuchtungssteuerung berücksichtigt. Auf 5.500 Quadratmeter Dachfläche verteilen sich zwölf große Lichtkuppeln, die 20 % der Baumarktfläche abdecken.

Die gesamte Beleuchtungsanlage wird über Helligkeitssensoren tageslichtabhängig und damit energieeffizient geregelt. Entsprechend wird nur so viel künstliches Licht bereitgestellt, wie gerade benötigt wird. Des Weiteren ist jede der insgesamt 500 DALI-Leuchten einzeln ansteuerbar, sodass der Markt die Beleuchtung auf seinen individuellen Bedarf und Lichtszenarien abstimmen kann. Das spart zusätzlich Energie – und trägt außerdem zur freundlichen Einkaufsatmosphäre bei.

  • In dem knapp 9.000 Quadratmeter großen Markt in Nieder-Olm sind insgesamt neun ETHERNET-Controller (750-880) von WAGO dezentral in Schaltschränken installiert.

  • Insgesamt drei PERSPECTO®-Control-Panels CP 121 mit Target-Visualisierung liefern Zugriff auf die Gebäudetechnik vor Ort im toom Baumarkt Nieder-Olm.

  • Die Controller mit SPS-Funktionalität übernehmen unter anderem die Steuerung und Regelung der gesamten Beleuchtung sowie des komplexen Heizungs- und Lüftungssystems.

Monitoring und Einregulierung der Anlagentechnik

Neben den Automatisierungsaufgaben kommt den WAGO-Komponenten bei toom Baumarkt eine weitere entscheidende Rolle zu. Sämtliche relevanten Datenpunkte werden an ein übergeordnetes Energiemanagementportal übergeben. toom Baumarkt erhält so einen zentralen Überblick zu Verbrauch, Verbrauchsgruppen und einzelnen Anlagenzuständen. Auf dieser Basis kann eine übergreifende, kontinuierliche Bewertung, Optimierung und Kontrolle erfolgen.

Diese Monitoring-Strategie ist die Weiterführung des Automationskonzepts, das toom gemeinsam mit dem WAGO-Projektvertrieb entwickelt hat: Die Haupt- und Unterzähler aller Verbraucher kommunizieren über M-Bus. Dort werden die Daten – darunter der Stromverbrauch der Regal-, Decken-, Außen- und Gartencenterbeleuchtung, die Wärmemengen sowie der Wasser- und Gießwasserverbrauch – erfasst. Das Monitoring der anlagentechnischen Parameter wie Temperaturen, Raumluftqualität und Schaltzustände ermöglicht einen tieferen Einblick in das technische Zusammenspiel der einzelnen Gewerke.

Gerade bei so herausragenden Projekten wie diesem macht es einfach Spaß, mit professionellen Partnern zusammenzuarbeiten.

Tobias Müller

Verantwortlicher Energiemanagement toom baumarkt

Den Zugriff auf die Gebäudetechnik vor Ort liefern drei PERSPECTO®-Control-Panels CP 121 mit Target-Visualisierung, die an der Info-Theke, im Gartencenter und im Büro des Marktleiters installiert sind. Über das Energiemanagementportal, welches auf einem klassischen Webserver läuft, können zudem alle Informationen über das Internet eingesehen und gezielt für Dritte – zum Beispiel für Servicetechniker – freigegeben werden. Aufgrund der transparenten und jederzeit verfügbaren Daten lässt sich die gesamte Anlage nun nach und nach optimal einregeln. „Die Plattformunabhängigkeit und Offenheit waren nicht zuletzt ausschlaggebend dafür, dass wir alle toom Baumärkte nach diesem Vorbild aufbauen werden. Das wird aufgrund der stets unterschiedlichen Gegebenheiten sicher nicht eins-zu-eins möglich sein, aber wir haben Nieder-Olm als Leuchtturmprojekt fest im Blick, um unser 30%-Ziel an Energieeinsparung zu erreichen“, betont Müller.

Überall dort, wo es knifflig wird, wo es darum geht, Machbarkeiten auszuloten oder individuelle Wünsche umzusetzen, steht der Projektvertrieb von WAGO unterstützend zur Seite. „So war das auch bei unserem M-Bus-Zählerkonzept“, erinnert sich Müller: „Um jeden Zähler eindeutig identifizieren zu können, wollten wir auf die Sekundär-ID anstelle der Primär-ID zurückgreifen. Die notwendigen Anpassungen der CoDeSys-Funktionsbausteine sowie alle tangierenden Konfigurationen wurden schnell umgesetzt. Gerade bei so herausragenden Projekten wie diesem macht es einfach Spaß, mit professionellen Partnern zusammenzuarbeiten.“

Warum WAGO:

  • Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 ist die Grundlage für Energieeinsparung um 30 %.

  • Der Projektvertrieb von WAGO entwickelt mit toom eine neue Monitoring-Strategie.

  • Komfortables Bedienen und Visualisieren der Gebäudetechnik mit PERSPECTO®

von Jörg Gruner | 01.10.2013

Bildquellen: toom Baumarkt, Sven Hofmann/vor-ort-foto.de, WAGO

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