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Schlüssel zu mehr Effizienz

Integratives Gebäudekonzept: Lanfer Automation harmonisiert die unterschiedlichen Systeme der einzelnen Gewerke – und nutzt dazu das WAGO-I/O-SYSTEM 750.

Smarte Gebäude drosseln den Energieverbrauch deutlich. Richtig smart wird es, wenn alle technischen Komponenten intelligent vernetzt werden. Die Borkener Lanfer Automation GmbH erreicht dies mit Steuerungen von WAGO. Im Effekt spart das nicht nur Energie, es offenbart auch Synergien.

Mit seinem Smartphone scannt Alfred Lanfer einen QR-Code an der Tür des Konferenzraums, um ihn auf das Kommende vorzubereiten. Nur ein Fingertipp auf den kleinen Bildschirm, schon senken sich die Rollos und dunkeln den Raum ab, gleichzeitig wird das Licht heruntergedimmt und aus der Decke fahren ein Projektor und eine Leinwand. „Das ist die Präsentationsfunktion, die sich etwa auch über einen Schalter mit EnOcean-Technologie realisieren lässt“, sagt der Geschäftsführer der Lanfer Automation GmbH. Das kleine Konzert technischer Finessen ist nur ein Ausschnitt dessen, was der Projektentwickler für Gebäudeautomation mit Sitz im westfälischen Borken zu leisten vermag. Bis Ende 2013 hat das Unternehmen sein Verwaltungsgebäude komplett renoviert, es vom Keller bis hinauf auf das Dach mit innovativer Automatisierungstechnik ausgerüstet und auf Energieeffizienz getrimmt. Wenn man so will, ist das gesamte Bürohaus ein einziger großer Showroom. „Technisch ist heute natürlich sehr viel mehr machbar, als in der Praxis umgesetzt wird“, sagt Alfred Lanfer. Auch das Machbare wollen die Borkener zeigen. Doch spiegelt das Gebäude nicht allein die visionäre Philosophie des 1979 gegründeten Unternehmens wider, vielmehr offenbart das Projekt einen grundlegenden Wandel bei der Planung und der Vernetzung technischer Anlagen.

Lanfer Automation

  • Intelligente Inseln verknüpfen
  • Schnittstellenproblematiken im Griff
  • Webbasiertes Energiemonitoring

Intelligente Inseln verknüpfen

Mit einem weiteren Fingertipp auf sein Smartphone stellt Alfred Lanfer den Ausgangszustand des Konferenzraumes wieder her. „Die Ansprüche an Gebäude und einzelne Räume sind natürlich äußerst unterschiedlich“, sagt er. „Grundsätzlich aber gilt es, vielfältige Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Es darf nicht zu warm sein und nicht zu kalt, das Licht muss stimmen, gleichzeitig soll alles möglichst energieeffizient sein. Der Schlüssel hierzu ist die Automation. Doch dürfen die einzelnen intelligenten Komponenten kein Inselleben führen.

Richtig smart und effizient wird es, wenn sie miteinander verknüpft sind.“ Bei Branchenexperten sind solche integrativen Ansätze seit Längerem Thema, denn allein das Potential für zusätzliche Energieeinsparungen ist hoch. Doch obgleich Energieeffizienz bei Immobilien ein großer Faktor ist, seien entsprechende Projekte keineswegs alltäglich, berichtet Lanfer. „Nur wenige Planungsbüros verfolgen heute schon integrative Konzepte, bei denen die einzelnen Gewerke aufeinander abgestimmt sind.“

Ob Heizungsbau, Klimatechnik oder Beleuchtung – jedes Gewerk für sich habe gute Lösungen, um Gebäuden Intelligenz einzuhauchen und Energie möglichst effizient zu nutzen, so Alfred Lanfer. Doch weil die einzelnen Gewerke klassischerweise nicht miteinander, sondern nebeneinander ihre Techniken installieren, müsse am Ende nicht immer das Optimale herauskommen. „Ein typisches Beispiel ist, dass Heizung und Klimaanlage gegeneinander arbeiten. Ist es zu warm, schaltet sich vielleicht die Klimaanlage automatisch ein, nicht aber gleichzeitig die Heizung ab“, erläutert Lanfer. Ein integratives Konzept kommt dem zuvor. Dabei reichen die Vorteile über zusätzliche Energieeinsparungen hinaus. So ergeben sich bei der Installation Synergieeffekte, etwa dadurch, dass Bustechniken das mehrfache Verlegen von Leitungen erübrigen. Weitere Einsparungen erreichte Lanfer Automation mit dem flexiblen Steckverbindersystem WINSTA® von WAGO, das die Anbindung von Anlagen und Geräten vereinfacht.

Schnittstellenproblematiken im Griff

Mit der umgebauten eigenen Verwaltung belegt Lanfer Automation, wie sich schlummernde Potentiale durch integrative Konzepte erfolgreich erfolgreich nutzen lassen. Der Ausgangspunkt liegt im Keller, in dem die fernwärmegespeiste Heizzentrale untergebracht ist. Sie ist an das gebäudeweite ETHERNET-Bussystem angebunden und stellt intelligent Wärme zur Verfügung. Dazu messen Sensoren beständig die Temperatur in den Büroräumen der drei Stockwerke, woraufhin die Heizung und auf sie abgestimmt die Klimaanlage die Soll- an die Istwerte anpassen. Gekoppelt mit einer Wetterstation fließt auch die aktuelle Außentemperatur mit ein.

Damit nicht genug: Bewegungssensoren registrieren, ob sich in einem Raum überhaupt jemand aufhält. Falls nicht, schaltet das System die Beleuchtung aus und regelt die Heizung herunter. Lichtsensoren messen außerdem die Helligkeit in den Büros und dimmen die komplett mit LED-Technik bestückten Räume auf optimale Werte. Dies wiederum in Abstimmung mit der Außenbeschattung, die je nach Sonnenstand automatisch herunterfährt und so auch die Klimaanlage entlastet. Auf dem Dach wurde außerdem eine Photovoltaikanlage installiert, um auch auf diesem Weg die Kraft der Sonne zu nutzen. Die Intelligenz des Gebäudes reicht bis in die Türklinken: Rote und grüne Leuchtdioden in den äußeren Griffen zeigen an, ob ein Konferenzraum gerade belegt ist.

Mag Letzteres auch spielerisch wirken – das Gesamtkonzept und dessen technische Umsetzung ist es keineswegs. „Entsprechend unseres integrativen Ansatzes wollten wir alle Komponenten an zentralen Stellen zusammenzuführen und dabei die Schnittstellen auf ein Minimum reduzieren“, umreißt Alfred Lanfer das Ziel. Um die unterschiedlichen Systeme der einzelnen Gewerke zu harmonisieren, erhielt jedes Stockwerk eine eigene Steuerungseinheit. Deren Herzstück ist jeweils ein modulares I/O-System 750 von WAGO. „Letztlich soll der Kunde ja von der Intelligenz der einzelnen Techniken profitieren und sich dabei nicht mit Schnittstellenproblematiken auseinandersetzen müssen. Mit der offenen und äußerst flexiblen WAGO-Steuerung ist das machbar“, sagt Alfred Lanfer. Im Grunde gibt es mit der WAGO-Steuerung nur eine ETHERNET-Schnittstelle. Sie verarbeitet zentral alle Daten und sorgt dafür, dass alle gebäudetechnischen Bestandteile zusammenarbeiten. Dazu sammeln die I/O-Module die Informationen von den unterschiedlichen Bussystemen der einzelnen Gewerke ein, etwa von DALI für die Lichtsteuerung, von KNX für die Klimaanlage; ebenso eingebunden ist SMI für Außenbeschattung, EnOcean-Funktaster sind integriert und anderes mehr.

Webbasiertes Energiemonitoring

Lanfer Automation entwickelt das System beständig weiter. Zuletzt wurden Sensoren installiert, die in einigen Räumen den CO2-Gehalt der Luft messen. „Was an Intelligenz jeweils sinnvoll ist, ist natürlich sehr individuell“, sagt Alfred Lanfer. Die Leistungen des Komplettanbieters Lanfer Automation beginnen daher bei der Beratung. Mit Ingenieurbüros als Partner erkunden die Borkener vorab, welche Techniken und Systeme sich für die Projekte ihrer Kunden am besten eignen und wie die Kosten-Nutzen-Verhältnisse im Detail aussehen. Die Leistungen reichen weiter über die Installation, den Bau von Schaltschränken bis zur Programmierung und Software-Entwicklung, und schließlich übernimmt Lanfer Automation auch die Wartung der Systeme und den Notfalldienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Moderne Sicherheitstechniken sind ebenfalls im Angebot. Der Clou aber bleibt das intelligente Zusammenführen aller verwendeten Systeme an zentraler Stelle. Weil die WAGO-Steuerung zudem über das Internetprotokoll kommuniziert, lassen sich Wartungsaufgaben webbasiert auch aus der Ferne erledigen. Ebenso können Nutzer mit zusätzlicher Software Einstellungen wie Raumtemperatur, Beleuchtungsszenarien und anderes mobil per Tablet oder Smartphone verändern.

Die Möglichkeit zum webbasierten Abruf aller Daten über die WAGO-Steuerung hat Lanfer Automation noch zu anderem genutzt: Die Automatisierungsexperten haben ein Energiemonitoring-System eingerichtet, das auf einer hauseigenen Software basiert. Über einen Internet-Browser zeigt das Tool Strom- und Wärmeverbräuche in bestimmten Zeiträumen mit übersichtlichen Grafiken an. Anhand solcher Lastprofile können Unternehmen der gesetzlichen Pflicht nachkommen, ihre Energieverbräuche zu ermitteln, im Weiteren Optimierungen durchführen und die Maßnahmen überprüfen. Alfred Lanfer indes denkt auch hier einen Schritt weiter: „Vorstellbar ist, dass wir nicht nur die aktuellen Verbrauchswerte erfassen und verbessern, sondern auf ihrer Basis eine Prognose der künftigen Energieverbräuche erstellen.“ Die erwartete Folge: Der Versorger stellt Strom und Wärme günstiger zur Verfügung. Auch das wäre dann richtig smart

Fazit:

  • Einfache Anbindung von Anlagen und Geräten mit dem WINSTA®-Steckverbindersystem

  • Modulares WAGO-I/O-SYSTEM 750, offen und äußerst flexibel
  • Informationen unterschiedlicher Gewerke wie SMI, DALI, KNX und EnOcean in einer Steuerung

von Jörg Gruner | 01.11.2014

Bildquellen: Lanfer Automation

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