Um eine Energiezentrale und eine Brunnenanlage besser überwachen zu können, werden die Daten in Saarlouis zur Störungsmeldung und Überwachung in die Cloud gespielt. Der Erfolg der Maßnahme lässt die Stadt bereits über weitere Cloud-Projekte nachdenken.
Als die Preußen in Saarlouis zwischen 1824 und 1829 Teile der alten Festungsanlage aus dem Dreißigjährigen Krieg zu Gefechtsständen sowie Unterkünften für Soldaten, Pferde und Proviant ausbauten, schufen sie ein bombensicheres Projekt: Bis heute prägt die historische Wallanlage, die sogenannten Kasematten, das Stadtbild von Saarlouis. Ihre Nutzung hat sich allerdings grundlegend geändert: Gastronomiebetriebe haben sich in den Gewölben eingerichtet und locken als längste Theke des Saarlands Gäste von weit her. Doch so gut die Kasematten vom Zentrum aus zu erreichen sind, so entfernt liegen sie vom Telekommunikationsnetz. Eine Datenanbindung ist deshalb schwer möglich, aber wichtig, um eine zeitgemäße Nahwärmeversorgung der insgesamt zehn Cafés und Restaurants sicherzustellen. Die Energiezentrale mit zwei Pumpen, die das heiße Wasser in den Gastronomiebetrieben verteilen, ist am Kopf der Kasematten installiert. Fallen sie aus, müssen Gäste mit kalten Füßen rechnen – denn bis der Schaden gemeldet, ein Mitarbeiter der Stadt vor Ort und das Problem behoben ist, kann viel Zeit vergehen.
Referenz
Cloud-basiertes Asset-Management dezentraler Anlagen
Mit dem PFC200 kommt in den Kasematten und im Stadtgarten eine leistungsstarke SPS zum Einsatz, die auch noch frei programmierbar ist – das eröffnet viele Möglichkeiten.