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Transparantie in de textielproductie

Auf Basis des Controllers PFC200 hat WAGO ein leicht einsetzbares Energiemanagement zur Serienreife gebracht. Die neue Lösung macht es einfach, alle in einer Produktion relevanten Daten zu messen, über das WAGO-I/O-System zu sammeln und dann im PFC200 gebündelt auswerten zu lassen. Die Messdatenerfassung entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Werkzeug bei der energetischen Optimierung von Betrieben – was der Wirkwarenhersteller Georg + Otto Friedrich im hessischen Groß-Zimmern belegt.
Energiesparen liegt im Trend. Daher investieren immer mehr Unternehmen in Maschinen, die darauf ausgelegt sind, während des Betriebs möglichst wenig Energie zu verbrauchen. In der Textilproduktion etwa ist es ein wesentliches Ziel, dünnflüssigere Mittel zur Schmierung taktender Wirkprozesse einzusetzen. Sie sind aber nur deshalb so gut fließfähig, weil sie im Vergleich zu Maschinen älterer Baujahre heißer zum Einsatz kommen. Jetzt hat dieses Detail zwei Effekte: Während des Betriebs sinkt der mechanische Widerstand aufgrund der geringeren Viskosität. Darum lassen sich in der Folge kleinere Antriebe einsetzen. Die sinkende Antriebsleistung senkt dann den Energiebedarf – aber nur während des Betriebs. Steht die Maschine auf Stand-By, dann verschlechtert sich die Energieeffizienz zur Vorgängermaschine erheblich. Der Grund dafür: Das Öl wird während des Stillstands mit einer elektrischen Heizung auf Betriebstemperatur gehalten – und die hat einen großen Energiehunger.

Energiedatenerfassung – so unterstützt Sie WAGO:

  • Der WAGO-Controller PFC200 beinhaltet eine in den Sprachen der internationalen Norm IEC 61131-3 programmierbare Software
  • Diese erlaubt die Ermittlung, Auswertung und Visualisierung unterschiedlicher Messwerte.
  • Die anschlussfertigen Lösungen von WAGO sind anwenderfreundlich konzipiert. Spezielle Schulungen sind nicht nötig.

Messungen verschaffen Klarheit

Für Kai Trippel, Geschäftsführer der Georg + Otto Friedrich GmbH, sind es genau solche Feinheiten im täglichen Herstellungsprozess, die die Energiedatenerfassung lohnenswert machen. Ohne das Messen hätten sich Verbräuche über unterschiedliche Betriebsbedingungen gar nicht feststellen lassen. Und wahrscheinlich wäre auch niemand auf die Idee gekommen, das Betriebsverhalten einer neuen Maschine überhaupt näher zu betrachten. Doch was zieht der Spezialist für technische Wirkwaren daraus für Rückschlüsse? „Wenn wir uns das Stand-By-Verhalten der neuen Anlagen vor Augen halten, dann müssen wir unsere Prozesse darauf entsprechend abstimmen.“ Für Kai Trippel gilt es also, die Auslastung zu verbessern, Stillstandszeiten zu verringern und Zeitspannen zu ermitteln, wann es sich lohnt, Maschinen ganz abzuschalten. „Wann das Abschalten sinnvoll ist und wann unsinnig, das finden Sie nur mit Messtechnik heraus“, sagt Trippel.

Kai Trippel, Geschäftsführer von Georg + Otto Friedrich, kann mit WAGO-Energiemanagement das Laufverhalten der Maschinen seines Unternehmens exakt analysieren.

Komfortabel in der Bedienung

„Für uns bietet dieses System den Vorteil, dass wir sofort alle Messwerte sehen – zum Beispiel Blindströme. Der besondere Charme liegt auch darin, dass ich nur Parameter einstellen muss. Weil Funktionen nicht aufwändig programmiert werden müssen, haben es Elektrofachunternehmen sehr einfach, dieses System bei ihren Kunden zu nutzen“, fasst Michael Zylka, Ingenieur für Elektrotechnik bei der Planungsgruppe PGT aus dem hessischen Schaafheim die Vorteile zusammen. Sein Unternehmen war eng in das Projekt eingebunden. „Wir waren auf der Suche nach einer Möglichkeit, unseren Verbrauch zu messen und sind mit diesem Wunsch an unseren Elektroplaner herangetreten“, blickt Kai Trippel auf die Anfänge zurück.

Das WAGO-I/O-System und der PFC200 spielen beim WAGO-Energiemanagement die Schlüsselrolle.

» Wann das Abschalten sinnvoll ist und wann unsinnig, das finden Sie nur mit Messtechnik heraus. «

Kai Trippel, Geschäftsführer von Georg + Otto Friedrich

Die Cloud als nächster Schritt?

Ob Produktion oder Büro: Beim Energiemanagement geht es darum, Daten aus unterschiedlichen Bereichen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Dabei ermöglicht es die WAGO-Software, eine Vielzahl von Signalen flexibel über den PFC200 anzubinden und zu erfassen. Ein- und Ausgänge lassen sich abhängig von den Unternehmensanforderungen über das WAGO-Energiemanagement parametrieren und kalibrieren. So werden etwa Messsignale von Strom oder Wasser von digitalen oder analogen Sensoren über die Eingänge des I/O-Systems an den PFC200 gesendet. In der flexibel einsetzbaren Linux®-Software werden die Daten übersichtlich visualisiert und damit Energieflüsse von Anfang bis Ende entsprechend übersichtlich nachvollziehbar. Das modulare WAGO-Energiemanagement lässt sich auch an Cloud-Systeme anbinden, um Messdaten von verschiedenen Controllern zentral zu überwachen.

Einfach parametriert: Systemberater Joachim Ledermann von Wago und Krzysztof Karwowski von der Firma Elektro Leibner bei der Einrichtung des Wago-Energiemanagements

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