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Interview 17. Februar 2020
„Ich hatte Sorge, dass Buschi mich in Grund und Boden quatscht!“

Fürs TV-Format „Zuhause im Glück“ hat Michael Bogorell zig Familien und Zuschauer elektrisiert. Jetzt kommentiert er selbst die Arbeit von Kollegen vor der Kamera – für die WAGO Siegermomente auf der Baustelle.
Uns hat der erfahrene Elektroinstallateur erzählt, wie er als „Schweinchen schlau“ an Frank Buschmanns Seite den Videodreh erlebt hat, wie er von Schraube zu Klemme kam und welchen Zusammenhang er zwischen Fußball und Elektroinstallation sieht.

Micha, wie hast Du den Videodreh erlebt?

Genial! Anfangs war ich nervös und hatte Sorge, dass Buschi mich in Grund und Boden quatscht, aber das war unbegründet. Ich bin allerdings froh, dass ich nur Co-Kommentator gewesen bin. Dass ich das aber an Buschis Seite sein konnte, macht mich auch ein wenig stolz.

Nicht so bescheiden! Als Elektriker bist Du vom Fach, Buschi hat Dich liebevoll „Schweinchen schlau“ genannt – auch weil Dir im Gegensatz zu ihm WAGO sofort ein Begriff war.

Ich bin Elektriker, da kennt man WAGO gefühlt schon immer. Wenn ich länger drüber nachdenke, war das aber tatsächlich nicht immer so.

Dann gib Deinem Gefühl mal eine Jahreszahl: Wie und wann hast Du WAGO das erste Mal wahrgenommen?

Lass mich überlegen: Das muss in meiner Lehrzeit Mitte der 1980er-Jahre gewesenen sein. Im Großhandel wurden meinen Kollegen und mir die Steckklemmen – die grauen 5er-WAGO Klemmen für 1,5 mm2 – angeboten. Wir haben sie einfach mal mitgenommen. Allerdings waren wir mehr als skeptisch, ob die vernünftig halten würden – denn Schrauben waren damals das Non-Plus-Ultra.

Wie kam’s dann dazu, dass Du die WAGO Klemme der Schraube dann vorgezogen hast?

Anfangs aus Neugier, dann aus Überzeugung! Meine Freunde aus der Berufsschulklasse und ich haben die WAGO Klemmen getestet und ausprobiert. Ich kann mich an ein ganzes Wochenende erinnern, an dem wir immer wieder den Draht in die Klemmen hineingesteckt und wieder herausgezogen haben. Den Draht mussten wir ab und an wechseln, die Klemmen aber nicht – die hielten bombenfest. Natürlich haben wir die Klemme an sich auch mal zerlegt, um zu sehen, wie sie überhaupt aufgebaut ist und um die Technik dahinter zu verstehen.

Schlussendlich warst Du also überzeugt, Deine Kollegen auch – und Dein Chef?

Mein Chef war alles andere als begeistert. Wie gesagt: Die preisgünstige Schraube war der Standard zu der Zeit. Er wollte es nicht – bis meine Kollegen und ich ihn selbst damit arbeiten ließen. Auf einmal erkannte er, wie einfach und schnell das mit der Federklemme geht und wie sicher der Leiter kontaktiert ist. Heutzutage kann ich keinen mehr verstehen, der noch die klassische Lüsterklemme mit Schrauben benutzt.

Und was ist Deine Erkenntnis als Elektriker-Sport-Kommentator: Welchen Zusammenhang siehst Du zwischen Fußball und Elektroinstallation auf der Baustelle?

Das ist doch klar: Der Zusammenhang ist der Zusammenhalt! Im Fußball muss man ein eingespieltes Team sein, damit man erfolgreich ist. Das Gleiche gilt auch auf der Baustelle bei Elektroarbeiten.

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