Nach deiner Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik hast du dir überlegt, ein Studium im Bereich Elektrotechnik zu machen. Wie bist du da auf WAGO gekommen?
Bereits während meiner Ausbildung hatte ich Kontakt zu einigen WAGO Produkten, sodass mir der Name WAGO bei der Suche direkt ins Auge gesprungen ist. Somit habe ich nicht gezögert und eine Bewerbung abgeschickt.
Was hat dir besonders an deinem Studium gefallen? Wie hat WAGO dich dabei unterstützt?
Ganz klar – das Projekt Wasserstoffbaum! Hierbei handelt es sich um ein ganzjähriges Projekt, welches im Jahr 2023 – parallel zum 5. – 7. Semester – stattgefunden hat. Die Hochschule hat ein ganzjähriges Projekt in Gruppen vorgeschrieben, wobei sowohl Projekte der Hochschule als auch Projekte der Unternehmen zur Wahl standen. Die Idee des Projekts Wasserstoffbaum stammt aus der BU SOLUTIONS. Der Wasserstoffbaum soll eine CO2-neutrale Lösung zur Gewinnung von grünem Wasserstoff sein. Diese Idee haben wir weiter ausgearbeitet. Der Wasserstoffbaum soll Energie über Photovoltaikzellen erzeugen und über bewegliche Platten, die zu einem Trichter verfahren werden können, soll der Regen aufgefangen werden. Über eine Elektrolysezelle kann dann Wasserstoff erzeugt werden. Im Rahmen des Projekts haben wir einen Prototyp umsetzen können, welcher sich jetzt im Ausbildungszentrum befindet. Hierbei hatten wir viel Unterstützung aus der Ausbildungsabteilung – vor allem bei der Anfertigung der mechanischen Komponenten.
Was begeistert dich an der Technik und was kannst du anderen Frauen in Technikberufen als Tipp mitgeben?
Ich finde es beeindruckend, was mit dem Zusammenspiel von Hardware und Software heutzutage alles möglich ist. Zumal Hardware wie Software einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen, sodass es ständig Neues zu entdecken gibt. Anderen Frauen in Technikberufen oder gerade Frauen, die überlegen, im technischen Bereich anzufangen, kann ich nur mitgeben: Macht den Beruf, für den ihr euch interessiert, unabhängig davon, ob die Gesellschaft diesen Beruf als typisch Mann oder typisch Frau deklariert. Ich unterstütze die Ansicht meines BWL-Dozenten, dass Frauen eine andere Denkweise mitbringen und daher – gerade in von Männern dominierten Teams – eine wichtige Bereicherung sind.
Mittlerweile hast du deinen Bachelor geschafft und arbeitest jetzt als Testengineer in der technischen Entwicklung. Was übernimmst du dort für Aufgaben?
Ich bin im Team Security tätig. Dort werden die Security-relevanten Aspekte der Firmware für die neuen secure-Linux® -basierten Steuerungen – zunächst für den WAGO Compact Controller 100-secure – entwickelt und getestet.
Meine Aufgaben umfassen sowohl die Betreuung der Testinfrastruktur, die u. a. die Testgeräte beinhaltet, als auch das Testen der Firmware. Dazu kontrolliere ich zunächst die Anforderungen auf Testbarkeit und erstelle anschließend ein Testkonzept. Auf dieser Grundlage programmiere ich Tests und führe diese danach auf den Testgeräten aus. Die Internal Ergebnisse der Tests analysiere ich anschließend, um Fehler in der Firmware zu finden und dies an die Entwickler zu melden, welche dann die Firmware überarbeiten. So wird die Qualität unserer Produkte sichergestellt.
Was schätzt du besonders an WAGO als Arbeitgeber?
Dass WAGO trotz seiner wachsenden Größe im Herzen immer noch ein Familienunternehmen ist, sodass man für seine Kollegen/Chefs eben keine Nummer, sondern ein Mensch ist. Generell schätze ich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.
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