Anschluss ans SBB-Datennetz erforderlich
Rund 33 Millionen Schweizer Franken hat die SBB in das Großprojekt LSS-CH zur Überwachung von bahnelektronischen Anlagen investiert. „Das LSS-CH ist für uns ein Produkt, das wir an andere Bahnen oder auch innerhalb des Konzerns verkaufen“, erklärt Bozovic. SBB Immobilien überwacht und steuert damit beispielsweise auch Brandmeldeanlagen, Rolltreppen und Lifte in den großen Bahnhöfen. Das System kommuniziert ausschließlich über das Datacom-Netz der SBB. Deshalb müssen Kunden, die das LSS-CH einsetzen möchten, über einen Datacom-Anschluss verfügen. Milun Bozovic erklärt: „Der Kunde erhält Platz auf unseren Servern, verfügt dann aber über eine eigene Überwachungsstation.“ Hinter dieser Auflage stehen Sicherheitsüberlegungen. Die SBB garantiert mit ihrem Datacom-Netz im 24-Stunden-Betrieb weniger als vier Stunden Ausfallzeit pro Quartal. Und auch die Steuerungen bieten eine hohe Ausfallsicherheit: „Wir haben schon über 1000 WAGO-Stationen verbaut, das System hat sich bewährt“, sagt Bozovic.