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Interview 3. April 2019
Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker

Jan Niklas Reitmeyer hat erst vor Kurzem seine Ausbildung bei WAGO beendet und arbeitet jetzt als Verfahrensmechaniker in unserer Kunststoffspritzerei.

Es gibt Berufe, bei denen die Bezeichnung nicht immer die beste Auskunft darüber gibt, welche Tätigkeiten einen im Beruf erwarten. Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuk ist einer dieser Berufe. Um potentiellen Bewerbern zu erklären, was man als „VKK" so tut, hat sich Jan Niklas Reitmeyer von uns interviewen lassen.

Jan Niklas Reitmeyer hat bei WAGO seine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuk absolviert.

Wie bist Du darauf gekommen, Dich bei WAGO für eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker zu bewerben?

Ich habe mich zu erst über den Verfahrensmechaniker und welche Fortbildungen es im späteren Verlauf geben kann informiert. Um mich weiter über den Beruf zu informieren und den Arbeitsalltag kennenzulernen, habe ich viele Praktika in unterschiedlichen Firmen gemacht.
Am „Tag der Ausbildung“ kam ich dann zu WAGO. Während der Werksführung bekamen wir auch die Spritzerei – welche eine der modernsten in Europa ist – zu sehen, was meine Entscheidung, mich bei WAGO zu bewerben, nur noch bestärkt hat.

Durch den zukunftsorientierten, klimatisierten Arbeitsplatz und die netten Kollegen hat man ein tolles Arbeitsumfeld, in dem ich meine Ausbildung sehr motiviert absolviert habe.

Wie verläuft ein Arbeitstag als Verfahrensmechaniker bei WAGO und was ist besonders spannend/interessant an dem Beruf?

Jeder Tag ist unterschiedlich und das ist auch das Beste an der Ausbildung. Man arbeitet zum einen mit neuen Werkzeugen, baut diese auf und richtet sie ein, um damit Fehlern in der Produktion vorzubeugen und eine gleichbleibende Qualität zu erzeugen. Zudem ist man dafür zuständig, einzelne Reparaturen an den Maschinen durchzuführen – wie viel Zeit man mit welcher Tätigkeit verbringt, ist von Tag zu Tag anders und bringt mir so eine Menge Abwechslung.

Kannst Du noch mal erklären was es in diesem Fall mit einem „Werkzeug“ auf sich hat? Im Normalfall denkt man dabei ja eher an Hammer oder Schraubendreher.

Das muss man sich vorstellen wie im Sandkasten und das Werkzeug wäre dann die Form, welche mit Sand gefüllt wird. Bei uns wird die Form – also das Werkzeug – einfach mit Kunststoff gefüllt. Wir bauen also das Werkzeug auf, bestimmen Öffnungs- und Schließwege und legen fest wie schnell es wieder auswerfen soll. Dazu bestimmen wir an der Maschine Druck, Volumen, wie voll das Werkzeug gefüllt wird und noch vieles mehr.

Jetzt wo Du die Ausbildung erfolgreich absolviert hast, kannst Du potentiellen Bewerbern noch ein paar Tipps geben? Zum Beispiel, was man an Fähigkeiten und Interessen mitbringen sollte?

Technisches Verständnis und logisches Denken sind die beiden wichtigsten Attribute, die man als Voraussetzung mitbringen sollte, damit man die Abläufe in der Maschine verstehen kann und weiß, welche „Konsequenzen“ sich aus meinen Änderungen an der Maschine ergeben. Auch Mathe und Chemie sind relevant, da man zwischendurch auch viel rechnen muss und Grundlagenkenntnisse zu den Kunststoffen wirklich vorteilhaft sein können.
Generell ist es zu empfehlen, sich vorher über das Unternehmen und den Beruf zu informieren und technisches Interesse mitzubringen.

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