Die Energie-Scouts sind eine Initiative der Industrie- und Handelskammern, die Auszubildende dabei fördert, energie- und ressourceneffizient zu denken und Einsparpotenziale in ihren Betrieben zu identifizieren. Einmal jährlich stellen sie ihre Projekte im Rahmen eines Wettbewerbs einer Fachjury vor.
Das WAGO Team mit Jan-Henrik Hauke, Marvin Franke, Alec Moning, Erik Hanke, Florian Gräpel, Robin Betke und ihrem Betreuer Oliver Bathke setzte sich im Dezember 2023 unter 37 Teams in den Regionen OWL und Lippe durch und erreichte den ersten Platz. Mit ihrem Projekt zum ressourcenschonenden und energiesparenden Einsatz von Drucklufttechnik überzeugten sie die Jury unter anderem damit, dass die Idee bereits in der WAGO Produktion zum Einsatz kommt. Der Umbau der Stanzmaschinen, den sie angestoßen haben, spart jährlich 8.500 Euro ein und reduziert darüber hinaus den CO2-Ausstoß um 2,6 Tonnen.
„Als Energie-Scouts können wir einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen leisten, in dem wir Möglichkeiten finden, Energie einzusparen und CO2 zu reduzieren. Mit unserem Preisgeld von 1.000 Euro wollten wir auch gern etwas Positives bewirken und haben uns deshalb für eine Spende im sozialen Bereich entschieden“, erklärt der angehende Werkzeugmechaniker Alec Moning.
„Wir waren von der Idee begeistert“, betont Thomas Heimann, Head of Vocational Training Int. bei WAGO. „Wir fördern das ehrenamtliche Engagement unserer Auszubildenden bereits, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, bei der Mindener Tafel einige Tage im Rahmen ihrer Arbeitszeit zu unterstützen. Gemeinsam haben wir uns nun für das Volker Pardey Haus und die wertvolle Arbeit, die hier für Menschen am Ende ihres Lebenswegs geleistet wird, als Empfänger der Spende entschieden und den Betrag unserer Auszubildenden verdoppelt.“
„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben, dieses Zitat von Cicely Saunders finde ich sehr passend, um unsere Arbeit zu beschreiben. Das ist es, was wir hier jeden Tag versuchen“, erklärt Claudia Dierkes, die als Hospizleitung die Spende entgegennahm und sich für das Engagement der jungen Menschen bedankte. „Lebensqualität und Selbstbestimmung leiten unser Handeln. Wir betreuen Menschen in ihrer Gesamtheit und versuchen möglichst die körperlichen, psychologischen, sozialen und kulturellen Ebenen unsere Gäste zu erkennen und im Rahmen der Palliativen Begleitung zu begleiten.“
Die WAGO Spende fließt in die Gestaltung des Gartens des Hospizes. Und für die jungen Energie-Sparer geht es mit ihrem Projekt jetzt in die nächste Runde. Als Erstplatzierte sind sie beim Bundeswettbewerb in Berlin dabei.