Umfangreiche Planungen und Feldtests gingen der grundlegenden Sanierung des Getriebebaus im Werk Köln voraus. Als langjähriger Leuchtenlieferant und Partner für alle Beleuchtungsfragen hat Philips die Lichtberechnung vorgenommen. Dabei waren die Eckdaten durch die baulichen Gegebenheiten vorgegeben. Die Positionierung und der Abstand der einzelnen Leuchten und Lichtbänder sollten nicht verändert werden und auch die Anzahl der Leuchteneinsätze war mit 20 Leuchten pro Band fix.
Wichtig war dem Unternehmen, dass die Lichtberechnung im Praxistest überprüft wurde. Auf einer Testfläche ließ Focke die entsprechenden Leuchten installieren, um die Beleuchtungsstärke zu messen. Die Arbeitsschutzverordnung schreibt auf Montageflächen eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux, auf Gehwegen und Lagerflächen von 100 Lux vor.
LED-Leuchten sind, ähnlich wie andere Leuchtkörper auch, der Alterung unterworfen: Sie verlieren also mit der Zeit an Leuchtkraft. „Aus diesem Grund“, erklärt Focke, „haben wir bei der Auslegung eine Reserve eingeplant. Schließlich wollen wir die erforderlichen 500 Lux in der Montage über die gesamte Lebensdauer der Leuchten abrufen können und betreiben die Beleuchtungsanlage jetzt mit 80 Prozent Leistung.“