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Referenz 10. Oktober 2019

Drei gute Gründe für DALI 2

DALI ist für die Steuerung von Beleuchtungen die am häufigsten genutzte Schnittstelle. In ihrer neuen Fassung schliesst die Norm nun bestehende Lücken im Standard und gestattet damit eine auch eine bessere Interoperabilität.

DIE IEC 62386 legt seit dem Jahr 2000 den DALI*-Standard fest. Da dieser ausschliesslich die Betriebsgeräte und allgemeine Kommunikation beschreibt, war eine herstellerübergreifende Kommunikation bislang nicht zwingend garantiert. Diesen Umstand griff das Normungsgremium im November 2014 bei der Neufassung von DALI 2 auf und verpflichtet in der erweiterten Version die Hersteller zur Zertifizierung ihrer Entwicklungen. Nur Anbieter, die diese Prozedur durchlaufen haben, dürfen ihre Geräte mit dem DALI-2-Logo kennzeichnen. Diese Kennzeichnung gibt Anwendern Sicherheit, da Steuerbefehle, Betriebsdaten sowie Sensorfunktionen standardisiert sind und dadurch herstellerübergreifend übertragen werden können.

Aber nicht nur die standardisierte Kommunikation ist ein Vorzug von DALI 2. Da die erweiterte Version selbstständig auf den Bus zugreifen und mit Steuergeräten, Leuchten oder auch anderen Sensoren sprechen kann, sind nun erstmals auch ereignisgesteuerte Aktionen und logische Verknüpfungen möglich. Diese Fähigkeit gestattet es unter anderem, Sensoren beziehungsweise Meldeeinrichtungen flexibel Raumzonen zuzuweisen. In der Anwendung bringt das einen entscheidenden Vorteil: Müssen beispielsweise in einem Gebäude durch die Neuanordnung der Büros die Raumzonen neu definiert werden, entfallen komplexe Programmierungen, da sich die Sensoren wie die Beleuchtungen einfach neuen Zonen zuweisen lassen. Aber nicht nur bei der Automation von Gebäuden profitiert der Anwender von den Vorzügen von DALI 2. Der erweiterte Standard bietet bereits bei der Installation und der Inbetriebnahme deutliche Vorteile.

1. Einfachere Installation

Mit DALI 2 lassen sich nun Leuchten und Sensoren (wie z.B. Präsenzmelder) auf ein und demselben 2-Draht-Bus betreiben, was mit DALI nicht möglich war. Pro Linie stehen 64 Adressen für Leuchten und 64 Adressen für Eingabegeräte zur Verfügung. Bei der Urversion mussten Sensoren beziehungsweise Meldeeinrichtungen und die Beleuchtung oftmals separat verdrahtet werden. Die nun mögliche Kommunikation auf einem Strang reduziert nicht nur den Zeit- und Materialaufwand, sondern führt durch die einfachere Verdrahtung auch zu einer geringeren Brandlast in der Decke.

Dali_Dali2_Logos.jpeg

2. Interoperabilität

Die verpflichtende Zertifizierung bei DALI 2 gestattet eine Interoperabilität, die in dieser Form bislang nicht gegeben war. Die herstellerübergreifende Kommunikation ist dabei aber nur ein Aspekt. Da übergeordnete Gebäudeautomationssysteme, wie zum Beispiel BACnet, die Sensorinformationen ebenfalls verarbeiten können, lassen sich fortan zentrale Wartungsfunktionen wie Lampenzustand, Betriebsstunden, Energieverbrauch oder Schaltzyklen überwachen und diese Funktionen visuell darstellen. Dies vereinfacht die Automation von Gebäuden und erleichtert deren Instandhaltung.

3. HCL mit abstimmbaren Weiss

DALI 2 lässt sich die Beleuchtung an den Tagesrhythmus des Menschen anpassen und so dessen Wohlbefinden, Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Die Beleuchtung ist damit nicht mehr nur ein Werkzeug, um unabhängig vom Tageslicht zu arbeiten, vielmehr unterstützt sie den Menschen dabei, effektiv zu arbeiten und sich gleichzeitig dabei wohl zu fühlen.
*Digital Adressable Lighting Interface

Ansprechpartner

Willi Burkhalter

Sales Engineer
Produkt Manager Building Automation
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