Nehmen die Studierenden der HTA-FR Veränderungen am Mini-Netz vor, sehen sie, was diese mit einem echten Stromnetz machen würden. Im sicheren Labor können sie frei experimentieren und das Mini-Netz an seine Grenzen bringen, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Um dies zu illustrieren, simuliert Andéol Demierre den Unterbruch der Stromproduktion bei einem Stausee und fährt danach die Produktion nicht synchron zum Netz wieder hoch. Die starken Vibrationen und der Lärm des Motors, der im Mini-Netz die Turbine darstellt, lassen keine Zweifel offen: So vorzugehen, wäre in der Praxis verhängnisvoll. Andéol Demierre fasst den Nutzen des Modells treffend zusammen: «An diesem Netz können wir praktisch alles ausprobieren.»
Mit den neuen Technologien, die Professor Patrick Favre-Perrod und sein Team nun nutzen, gelang ihnen ein Riesenschritt, um das Modell der derzeitigen Realität anzupassen und um damit wertvolle Erfahrungen zu sammeln.