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Referenz

Akkuladen als ergänzende Dienstleistung

Damit die Elektromobilität an Fahrt aufnehmen kann, bedarf es einer entsprechenden Lade-Infrastruktur. Die Firma Gofast hat sich deren Ausbau verschrieben und betreibt inzwischen das grösste Schnellladenetz der Schweiz. Für dessen Sichtbarkeit sorgt clevere Steuerungstechnik von Wago.

Anfang 2022 betrieb die Gotthard Fastcharge AG, kurz Gofast, an 70 Standorten 98 Ladestationen mit insgesamt 196 Ladeplätzen. Abhängig vom Fahrzeugtyp können Elektroautos innerhalb von 20 bis 30 Minuten bis zu den beim Schnellladen empfohlenen 80 Prozent geladen werden. «Es gibt einige Spezialfahrzeuge, wie zum Beispiel Busse oder Lastwagen, deren extrem grosse Batteriekapazität an einer Ladestation mit 150 Kilowatt Leistung nicht komplett voll werden», sagt Adrian Annen von Gofast. Daher, ergänzt der Director Operations & Technology des Zürcher Anbieters, treibe man den Ausbau der 300-kW-Ladestationen voran, um leere Akkumulatoren möglichst schnell wieder vollzubekommen. Doch egal, ob eine Batterie nun an einer 150- oder 300-kW-Ladestation eine Frischzellenkur erhält, beträgt der Preis pro Kilowattstunde durchschnittlich 49 Rappen. Eine Startgebühr oder verdeckte Kosten gibt es nicht. Allerdings ist ab einer Stunde Ladezeit eine Blockiergebühr von 25 Rappen pro Minute fällig.

Situativer Ausbau des Schnellladenetzes

Durch leistungsfähigere Akkumulatoren, ein immer breiteres Angebot an Fahrzeugen und auch durch staatliche Förderprogramme im europäischen Ausland, erfuhr die Elektromobilität zuletzt einen deutlichen Schub. Dieser erfordert von den Betreibern von Schnellladestationen ein umsichtiges Planen und Taktieren, da nicht nur weitere Elektrofahrzeuge auf die Strasse kommen, sondern ganz schnell Flaschenhälse bei deren Versorgung entstehen. Daher erfolgt der weitere Ausbau des Ladenetzes mitunter situativ, was Adrian Annen so erklärt: «Wenn sich an einer vorhandenen Ladestation die Fahrzeuge stauen, kann es sinnvoller sein, zunächst diese zu erweitern als andernorts eine neue zu bauen.»

Beim Blick auf die Landkarte wäre es naheliegend, zunächst alle Raststätten entlang der beiden Hauptverkehrsachsen mit entsprechender Schnelllade-Infrastruktur zu versehen. Da aber auch abseits dieser Routen sehr viele Menschen leben, braucht es auch dort entsprechende Angebote. Das Credo, nachdem Gofast einen neuen Standort bestimmt, formuliert Adrian Annen so: «Man soll seine Zeit nicht wegen des Ladens an einem Ort verbringen müssen, sondern das Laden soll eine Dienstleistung während der Zeit sein, die man an einem Ort verbringt.» Daher entsteht eine Schnellladestation im Idealfall in der Nähe eines Restaurants oder Einkaufszentrums, so dass das Laden so ganz nebenbei läuft. In diese Richtung geht beispielsweise die Zusammenarbeit mit McDonalds, für welchen die Zürcher alle geeigneten McDrives in der Schweiz ausbauen dürfen.

Die Schnelladestation von Gofast wandeln mit Leistungen von teilweise über 300 kW den Wechselstrom in batteriefähigen Gleichstrom um.

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Parametrierbare Steuerung gesucht

Um mit den Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen, setzt Gofast beim weiteren Ausbau auf Standardisierung. Während sich die Umgebungsbedingungen in den unterschiedlichen Layouts der Ladeplätze widerspiegeln, sind die Elektroverteilung und die Ladestationen weitestgehend standardisiert und können daher ähnlich wie ein Lego-Bausatz direkt vor Ort zusammengefügt werden. Für den Stromsuchenden Autofahrer ist der Standort einer Schnellladestation indes durch gleiche und immer wiederkehrende Merkmale erkennbar. Ein solches Merkmal beispielsweise ist ein illuminierter Schriftzug, der ähnlich wie das grosse, gelbe M den Weg weisen soll. Die Beleuchtung der Schnellladestationen war es denn auch, die Gofast und Wago an einen Tisch brachten. «Wir haben eine Lösung gesucht, mit der wir unsere Standorte übers standardisierte DALI-Protokoll beleuchten können», so Adrian Annen. Zunächst wollten die Planer bei Gofast diese Aufgabe mit einer freiprogrammierbaren Steuerung oder alternativ mit einem digitalen Lichtcontroller umsetzen, doch beide Möglichkeiten wurden rasch verworfen – der Aufwand für die Inbetriebnahme und den Unterhalt waren zu hoch. «Wir sind zwar ausgebildete Techniker, wollten aber keinen unserer Leute fürs Programmieren abstellen. Daher suchten wir nach einer Lösung eines renommierten Anbieters mit entsprechender Unterstützung», erklärt der Director Operations & Technology. Ausserdem sollte diese ausgereift sein und anstatt programmiert parametriert werden können.

Zukunftsfähigkeit frei Haus

Die PFC200-Controller erfüllen diese Anforderungen und sind in der Bedienung sehr einfach. «Wenn man das Lichtmanagement verstanden hat, sind die Controller in der Anwendung sehr intuitiv», versichert Adrian Annen und ergänzt: «Zudem sind diese resistent gegen Bedienungsfehler und bieten bei der Fehlersuche gute Unterstützung, was vor allem Anfängern sehr entgegenkommt.» Sollte man sich dennoch einmal verrannt haben, stünden bei Wago kompetente Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Ein Aspekt, der dem gelernten Elektroplaner und Elektriker übrigens sehr gut gefällt, ist die Zukunftsfähigkeit, die es mit den PFC-Controllern quasi frei Haus gibt. Zwar nutzt Gofast bislang ausschliesslich das DALI-Protokoll, doch die integrierte Cloud-Anbindung oder auch die Protokollvielfalt der Industrie-erprobten Steuerung schaffen die Voraussetzung für zukünftige, zusätzliche Angebote. Und diese Fähigkeit soll auf jeden Fall genutzt werden!

Da Ströme von bis zu 500 A fliessen, bedarf es neben der Leistungselektronik diverser Kommunikations- und Steuermodule für einen sicheren Betrieb der Ladestation.

Ansprechpartner

Willi Burkhalter

Product Manager Building Automation

+41 (0)26 676 73 87
E-Mail-Adresse: willi.burkhalter@wago.com

Bildquellen: WAGO Contact SA

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