Praxistipps

Sicherheit und Normen: Praxistipps zu unseren Produkten

Für den korrekten Umgang mit Produkten von WAGO in Bezug auf auf Sicherheit und Normen haben wir alle wertvollen Informationen für Sie zusammengefasst.

Praxistipps

  • Zu Prüfzeichen und Normen
  • Zu Temperaturmessungen
  • Zur Installation und Anwendung

Praxistipps zu Prüfzeichen und Normen

  • Immer normgerechte und sichere Produkte an der Hand
  • Normen und Prüfzeichen bei Installationsklemmen
  • Internationale Prüfzeichen und Informationen auf WAGO-Installationsklemmen

Tipp: Immer normgerechte und sichere Produkte an der Hand

Innerhalb der EU darf ein Produkt nach den gültigen Gesetzen erst dann in den Verkehr gebracht werden, wenn es den grundlegenden Anforderungen der anwendbaren EU-Richtlinien entspricht, falls solche für dieses Produkt existieren. Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, Inverkehrbringer oder EU-Bevollmächtigte gemäß EU-Verordnung 765/2008, „dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.“
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Verbindungsklemmen fallen in den Anwendungsbereich der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU

In der Referenzliste der Niederspannungsrichtlinie ist die für Verbindungsklemmen anzuwendende Norm die Reihe der EN 60998. Alle WAGO Verbindungsklemmen wurden auf Basis der Normen dieser Reihe von unabhängigen Prüfstellen geprüft und entsprechend zertifiziert. Auf der Grundlage dieser Prüfergebnisse und Zertifizierungen erklärt WAGO die Übereinstimmung mit den Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie für diese Produkte und bringt entsprechend die CE-Kennzeichnung an.
WAGO kennzeichnet darüber hinaus die Verbindungsklemmen mit dem ENEC-Zeichen. Dieses Zeichen darf nur dann verwendet werden, wenn bei der Produktion zusätzlich zur erfolgreichen externen Typprüfung des Produktes weitere Anforderungen (wie die Anwendung eines Qualitätssystems mindestens auf dem Niveau der ISO 9000, regelmäßige Prüfungen an den Endprodukten und belegte Produktionskontrollen) erfüllt und gegenüber einem externen Prüfnstitut nachgewiesen werden. Das ENEC-Zeichen bietet für die WAGO-Kunden gegenüber ähnlich gelagerten Zertifizierungen nationaler Prüfinstitute (wie z.B. das VDE-Zeichen) den Vorteil, das hierbei nicht nur die Übereinstimmung mit den in dem entsprechenden Land gültigen Normen bestätigt wird. Vielmehr deckt das ENEC-Zeichen, unabhängig von der ausstellenden Stelle, sämtliche Zertifizierungen aller nationalen Prüfinstitute, die sich dem ENEC-Abkommen angeschlossen haben, gleichzeitig ab. Aktuell sind es 25 namhafte Prüfinstitute, die ENEC-Zertifikate ausstellen können. Darunter sind auch die VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH, die SGS Fimko Ltd., die DEKRA Certification BV und die British Standards Institution.

Tipp: Normen und Prüfzeichen bei Installationsklemmen.

In der DIN VDE 0100-520 für Kabel- und Leitungsanlagen von Gebäuden ist klar definiert: Bei der Errichtung dieser Anlagen dürfen für das Verbinden von Leitern nur Klemmen verwendet werden, die den gültigen europäischen bzw. daraus abgeleiteten deutschen Produktnormen entsprechen. Für die Verbindungsklemmen ist dafür die DIN EN 60998 (VDE 0613) und für die Reihenklemmen die DIN EN 60947 (VDE 0611) benannt. Der Errichter einer Anlage muss im Ernstfall nachweisen, dass die von ihm eingesetzten Produkte diese Normen erfüllen. WAGO lässt daher alle Klemmen gemäß der genannten Normen von unabhängigen Prüfstellen approbieren, um dem Errichter maximale Produktsicherheit zu vermitteln. Die erteilten Prüfzeichen werden auf den Verpackungen und den Produkten aufgebracht. Auf Wunsch stellt WAGO auch die Zertifikate zur Verfügung.

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Geprüft und für gut befunden

Für die Approbation von Klemmen zum Einsatz in Deutschland bzw. in ganz Europa existieren drei Zulassungsverfahren, aus denen verschiedene Prüfzeichen resultieren. Die Zulassungen unterscheiden sich auch darin, für welche Produktnormen sie anwendbar sind und in welchen Ländern sie Gültigkeit haben (siehe Tabelle).
Neue Approbationen für Verbindungsklemmen nach EN 60998 werden von WAGO nach dem ENEC-Verfahren durchgeführt. Dieses Verfahren entspricht dem Verfahren zur Erlangung des VDE Zeichens, ist jedoch mit einer einzigen Prüfung für ganz Europa gültig. Da im ENEC-Verfahren keine Zulassung für Reihenklemmen nach EN 60947 möglich ist, aber auch für diese Produkte eine europaweite Gültigkeit der Approbation erforderlich ist, werden neue Approbationen für Reihenklemmen nach dem CCA-Verfahren durchgeführt. Das CCA-Verfahren basiert auf einer nationalen Zulassung in einem europäischen Land und wird auch mit dem entsprechenden nationalen Prüfzeichen bescheinigt. Ein zusätzliches CCA-Zertifikat weitet die Gültigkeit der nationalen Zulassung auf Europa aus.
Mit WAGO auf der sicheren Seite
Die Verantwortung für die Auswahl zulässiger Produkte und die korrekte Installation liegen beim Installateur. Mit der Zulassung aller Klemmen des breiten Produktspektrums gemäß der gültigen Produktnormen bietet WAGO perfekte Voraussetzungen für die normgerechte Installation. Zusätzlich durchlaufen alle WAGO-Klemmen interne Tests mit noch höheren Qualitätsanforderungen. Erst wenn diese Tests bestanden sind, werden die Produkte freigegeben und bieten dem Anwender die von WAGO gewohnt hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Tipp: Internationale Prüfzeichen und Informationen auf WAGO-Installationsklemmen

WAGO-Installationsklemmen werden von Elektroinstallateuren auf der ganzen Welt verwendet. Die Voraussetzung für den internationalen Einsatz ist die Zulassung nach jeweils gültigen Normen. Aus diesem Grund verfügen WAGO Installationsklemmen und deren Verpackungen über nationale und internationale Prüfzeichen sowie weiterführende Informationen zum jeweiligen Anwendungsbereich. Diese signalisieren dem Anwender, dass er mit WAGO-Installationsklemmen normgerechtes Arbeitsmaterial zur Seite hat.

Innerhalb Europa approbiert WAGO seine Installationsklemmen nach dem ENEC-Verfahren, welches die Einhaltung der europäischen Norm EN 60998 sicherstellt und dem Verfahren zur Erlangung des VDE-Zeichens entspricht.

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Durch diese eine Prüfung erhalten WAGO-Produkte eine Zulassung für ganz Europa. Diese Approbation wird durch das ENEC-Prüfzeichen signalisiert. Hinter dem Prüfzeichen befindet sich eine Nummer, welche die Identifikationsnummer der Zertifizierungsstelle darstellt. Technische Angaben zu Nennspannung, Nennstrom sowie verwendbaren Leiterarten und Querschnitten werden ferner aufgebracht. Informationen zu den Leiterarten sind in Englisch angegeben. WAGO-Installationsklemmen, die mit einem „r“ (engl. rigid) gekennzeichnet sind, können ein- und mehrdrähtige Leiter klemmen. WAGO-Installationsklemmen, welche die Kennzeichnung „s“ oder „sol.“ (engl. solid) besitzen, können eindrähtige Leiter klemmen. WAGO-Installationsklemmen, die mit „str.“ (engl. stranded) gekennzeichnet sind, können mehrdrähtige Leiter klemmen. WAGOInstallationsklemmen, welche die Kennzeichnung „f“ (engl. flexible) besitzen, können feindrähtige Leiter klemmen.

Falls WAGO-Installationsklemmen vor der Einführung der ENEC-Prüfung approbiert wurden, besitzen diese nationale Prüfzeichen wie z. B. das VDE-Prüfzeichen, das KEMA KEUR-Prüfzeichen (Niederlande) oder das DEMKO-Prüfzeichen (Dänemark). Diesen Prüfzeichen folgen ebenfalls technische Angaben. Hierbei wird meist nur ein Leiterquerschnitt angegeben und kein Querschnittsbereich. WAGOInstallationsklemmen können über diesen einen Leiterquerschnitt hinaus mindestens zwei nächstkleinere Leiterquerschnitte gemäß EN 60998 klemmen.

Neben der europäischen Zulassung besitzen WAGO-Installationsklemmen auch Zulassungen für den nordamerikanischen Markt. Hierbei handelt es sich speziell um Zulassungen der „Underwriters Laboratories“ (UL) für die USA sowie der „Canadian Standards Association“ (CSA) für Kanada. Diese beiden Prüfstellen haben in der Vergangenheit ein gemeinsames Prüfzeichen eingeführt, das sogenannte cULus-Prüfzeichen. Den Anforderungen der Normen entsprechend sind hinter den Prüfzeichen Informationen zum Einsatzgebiet angegeben.

Im Gegensatz zu Europa wird in Nordamerika nicht das metrische System zur Angabe des Leiterquerschnitts (Angabe in mm2) verwendet, sondern das „American Wire Gauge“-System (AWG).

WAGO-Installationsklemmen werden auch von japanischen Elektroinstallateuren eingesetzt. Zu diesem Zweck erfüllen die Klemmen die Anforderungen der „Product Safety Electrical Appliance and Material Safety Law“ (PSE-Norm). Diese wird von den „Japan Electrical Testing Laboratories“ (JET) herausgegeben. Auch hier werden Informationen zum normgerechten Einsatz sowie zum verwendbaren Leitungsdurchmesser dargestellt. In Japan wird dieser anstelle des Leiterquerschnitts genutzt. Aufgrund der baugrößenoptimierten WAGO-Installationsklemmen können die Prüfzeichen und die dazugehörigen Informationen nicht immer hintereinander dargestellt werden.

Praxistipps zu Temperaturbereichen

  • Zulässige Temperaturbereiche für WAGO-Installationsklemmen
  • Fachgerechte Bewertung der Erwärmung von Installationsklemmen

Tipp: Zulässige Temperaturbereiche für WAGO-Installationsklemmen

So vielfältig die Anwendungen in der Elektroinstallation sind, so unterschiedlich sind die Einsatzbedingungen vor Ort. Die Temperatur ist eine besonders wichtige Einsatzbedingung, denn hierdurch werden spezielle Anforderungen an die Erwärmung des Installationsmaterials gestellt.

Die europäische Norm für Verbindungsklemmen EN 60998 definiert für den Einsatz von Installationsklemmen drei unterschiedliche Angaben von Temperaturen:
  • max. Umgebungstemperatur
  • max. Erwärmung
  • max. Dauergebrauchstemperatur
Der Elektroinstallateur muss nun entscheiden, ob die jeweilige Installationsklemme für die spezifische Applikation geeignet ist oder nicht. Hierfür steht ihm meist ausschließlich die maximale Umgebungstemperatur als Anhaltspunkt zur Verfügung. Für approbierte Installationsklemmen gemäß EN 60998, ohne weitere Angabe, gilt gemäß Norm eine maximale Dauergebrauchstemperatur von 85 °C. Davon ausgehend, dass die maximale Erwärmung bei der jeweiligen Klemme ausgenutzt ist, ergibt sich durch den Abzug der normativ maximal zulässigen Erwärmung von 45 K (entspricht 45 °C) eine noch zulässige maximale Umgebungstemperatur von 40 °C.
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Hersteller können auch davon abweichende Temperaturen angeben.

Dies sind dann in der Regel ebenfalls Dauergebrauchstemperaturen. Zieht man auch davon die maximale Erwärmung von 45 K ab, erhält man die maximal zulässige Umgebungstemperatur.
WAGO nutzt genau diese Möglichkeit. Falls nicht anders angegeben, gilt für WAGO-Installationsklemmen eine maximale Dauergebrauchstemperatur von 105 °C. Nach Abzug der maximalen Erwärmung von 45 K ergibt sich eine noch zulässige maximale Umgebungstemperatur von 60 °C. Somit sind WAGO-Installationsklemmen in der Regel für höhere Temperaturen zugelassen und übertreffen die normativen Forderungen.
Approbation für höhere Umgebungstemperaturen möglich
Die DIN EN 60998 bietet ferner die Möglichkeit, Klemmen für höhere Umgebungstemperaturen zu approbieren. Dies geschieht dadurch, dass die Hersteller durch konstruktive Maßnahmen an der Klemme, wie z.B. höheren oder hochwertigeren Materialeinsatz, dafür sorgen, dass die Klemmenerwärmung gering gehalten wird. Klemmen, die für eine höhere Dauergebrauchstemperatur als 85° C normativ zugelassen sind, werden im Zertifikat gemäß EN 60998 mit einer TKennzeichnung versehen, z.B. T55. Diese T-Kennzeichnung besteht aus dem vorangestelltem T gefolgt von einer Zahl, welche die maximale Umgebungstemperatur für diese Klemme angibt.
Maximale Umgebungstemperatur:
  • Höchste Temperatur in °C der Umgebungsluft, in welcher die Klemme eingesetzt werden kann. Die maximale Umgebungstemperatur entspricht auch dem normativen T-Mark (z.B. T85).
Maximale Erwärmung:
  • Höchste zulässige Temperaturerhöhung in Kelvin bei ungünstigster elektrischer Last.
  • Sie entsteht durch den Stromfluss in der Klemme. Die maximale Erwärmung bei Verbindungsklemmen, die gemäß EN 60998 approbiert werden ist normativ, auf 45 K (entspricht Temperaturanstieg von 45 °C) beschränkt. Die Klemmenhersteller nutzen diese maximal zulässige Erwärmung bei der Auslegung ihrer Klemmen in der Regel aus, um den Materialeinsatz bei den leitenden Klemmenbauteilen im wirtschaftlichen Rahmen zu halten.
Maximale Dauergebrauchstemperatur:
  • Die maximale Temperatur in °C, welche die Klemme im Dauergebrauch erreichen darf.
  • Sie ist die Summe der maximal zulässigen Umgebungstemperatur und der maximal zulässigen Erwärmung.
Bei Klemmen, die so gekennzeichnet sind, entfällt das Errechnen der zulässigen Umgebungstemperatur. Sie ist hier direkt als Zahlenwert angegeben. Durch ihre deutlich geringere Erwärmung als normativ zugelassen, weist z.B. die neue COMPACT-Verbindungsklemme für alle Leiterarten der Serie 221 die Kennzeichnung T85 auf. Damit kann sie bei Umgebungstemperaturen von bis zu 85 °C eingesetzt werden.
Einige WAGO-Installationsklemmen sind für spezielle Anwendungen entwickelt. Daher besitzen sie oft spezifische maximale Temperaturbereiche, die meist deutlich oberhalb der normativen Anforderungen liegen. Die Temperaturen der WAGO-Installationsklemmen sind in der Tabelle zusammengefasst.

Tipp: Fachgerechte Bewertung der Erwärmung von Installationsklemmen

Anforderungen gemäß neuer Norm IEC 61439
Seit November 2014 müssen alle Niederspannungsschaltgerätekombinationen im europäischen Wirtschaftsraum die Anforderungen der neuen Norm IEC 61439 erfüllen. Mit dem Ziel, Personen und Anlagen in der Elektroinstallation zu schützen, gibt die Norm sicherheitstechnische Anforderungen für Schaltanlagen, wie elektrische Energieverteilungen in Gebäuden und industriellen Anwendungen, vor. Für Planer, Anlagenbauer, Elektroinstallateure und Endkunden ergeben sich damit neue Anforderungen und Verantwortlichkeiten.
Verantwortung für den Bauartnachweis
Die neue Norm unterscheidet zwischen ursprünglichem Hersteller und Hersteller. Ursprünglicher Hersteller ist laut Norm derjenige, der die Schaltanlage ursprünglich konstruiert. Er muss laut IEC 61438 den Bauartnachweiß erbringen. Im Rahmen des Bauartnachweises sind diverse Einzelnachweise umzusetzen, einer davon ist der Nachweis der Erwärmungsgrenzen.
Um die Erwärmungsgrenzen erfolgreich nachzuweisen, muss der ursprüngliche Hersteller belegen, dass die Verlustleistung der stromführenden Betriebsmittel sicher abgeführt wird, sodass im Schaltschrank keine zu hohe Innentemperatur entsteht.
Für Schaltanlagen bis 1600 A kann der Nachweis laut DIN EN 61439 dadurch erbracht werden, dass Verlustleistungen der verwendeten Betriebsmittel berechnet werden. Bei Schaltanlagen über 1600A muss die Wärmeentwicklung gemessen werden.
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Max. 1 Watt Verlustleistung

Berechnung der Verlustleistung von Reihen- und Verbindungsklemmen:

Für Reihenklemmen ist die Verlustleistung durch die Produktnorm begrenzt. Gemäß EN 60947 beträgt der maximal zulässige Spannungsfall 3,2 mV je Klemmendurchgang bei 1/10 Nennstrom. Zur Berechnung der Verlustleistung kann somit ein maximaler Spannungsfall von 32 mV bei vollen Nennstrom je belastetem Strompfad genutzt werden. Dieser Grenzwert wird von WAGO-Installationsetagenklemmen zum Teil deutlich unterschritten: Bei der Installationsetagenklemme 2003-7642 liegt der Spannungsfall je Klemmendurchgang beispielsweise zwischen 20,8 mV – 25,6 mV bei vollem Nennstrom.
Zur Berechnung der Erwärmungsgrenzen kann somit für WAGO-Installationsetagenklemmen der Serie 2003 eine maximale Verlustleistung von 1 W je Klemmendurchgang angenommen werden. Dies resultiert daraus, dass die Klemmen für 4mm2-Leitungen geeignet sind, welche einen Nennstrom von 32 A besitzen.

Praxistipps zu Installation und Anwendung

  • Sicher installieren dank leistungsfähiger Verbindungsklemmen!
  • Isolationswiderstandsmessung in fest verlegten Gebäudestromkreisen

Tipp: Sicher installieren dank leistungsfähiger Verbindungsklemmen!

Generell müssen elektrische Leitungen so ausgewählt sein, dass sie sich während des Betriebs nicht über die festgelegte Betriebstemperatur hinaus erwärmen. Die Erwärmung einer Leitung resultiert primär aus dem Strom, mit dem sie belastet wird.
Die Strombelastbarkeit einer Leitung definiert entsprechend die höchst zulässigen Ströme, mit denen die Leitung belastet werden darf – allerdings unter Berücksichtigung bestimmter Bedingungen. Wer eine sichere Elektroinstallation gewährleisten will, muss Installationsmaterial nutzen, das den Einsatzbedingungen vor Ort standhält.
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La norme DIN VDE 0298-4 recommande donc des valeurs pour la capacité de charge actuelle des câbles qui sont spécifiées en fonction de paramètres tels que la température ambiante, la section ou le type d'installation. Les types de pose A1, A2, B1 et B2 revêtent une importance pratique particulièrement élevée au niveau national et international. Ils décrivent l'installation en surface ou encastrée ainsi que l'installation sous le plancher, chacune dans des tuyaux ou des conduits d'installation électrique. Avec la température de fonctionnement et la section du conducteur, le type d'installation se traduit par des courants de charge maximum.

EN 60998 comme base pour les tests normatifs des bornes de connexion
En raison de leur importance pratique, ces courants de charge maximaux ont également été inclus dans la norme de produit pour les bornes de connexion, EN 60998. Ils constituent la base du test normatif des bornes de connexion. Les fabricants de matériel d'installation ont la possibilité de restreindre leurs produits aux exigences. Par exemple, une borne dans laquelle un conducteur de 4 mm2 peut être connecté ne peut être approuvée que pour un courant de 24 A au lieu des 32 A requis pour une utilisation optimale de la ligne. Dans de telles circonstances, le matériel d'installation devient un «frein de courant». Les dispositifs de protection doivent être adaptés aux performances inférieures du matériel d'installation. Les bornes d'installation WAGO ont toujours la pleine capacité de charge du conducteur connectable maximum. En conséquence, ils ne deviennent jamais un frein à l'installation électrique. Cela évite aux utilisateurs d'avoir à concevoir des dispositifs de protection plus petits afin de protéger le matériel de connexion.

Conseil : mesure de la résistance d'isolement dans les circuits de bâtiment installés à demeure

Dans les structures de rassemblement de personnes - ex. dans les salles de réunion, les grands magasins, les hôpitaux, les écoles, les gares et les hôtels conformément à VDE 0100-718 ainsi que dans les opérations à risque d'incendie conformément à VDE 0100-482 - la mise en œuvre régulière de la mesure de la résistance d'isolement est obligatoire. Il fait également partie intégrante du E-CHECKS, qui est de plus en plus effectué sur une base volontaire, par exemple par les propriétaires avant de remettre les chambres à louer afin de documenter le bon état du système électrique de ces propriétés.
Une distinction est faite entre deux cas pour une mesure normalisée : la première mesure doit être effectuée conformément à la norme DIN VDE 0100-600, 2008-06. La résistance d'isolement doit être mesurée entre les deux conducteurs actifs et le conducteur de protection relié à la terre. La phase L et le conducteur neutre N peuvent être connectés électriquement l'un à l'autre. Pour les mesures répétées, cependant, la norme DIN VDE0105-100/A1, 2008-06 doit être respectée.
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TOPJOB®S - bornes d' installation au sol avec séparation interne, série 2003, pour applications en petits groupes de circuits.

Des mesures de précaution supplémentaires doivent être prises pour garantir que l'inspection périodique ne mette pas en danger les personnes ou les animaux d'élevage. Les biens et équipements ne doivent pas être endommagés, même en cas de panne du circuit. Pour endommager l'équipement en raison de la tension d'essai plus élevée, par ex. pour éviter 500 V, cette norme recommande également de connecter les deux conducteurs actifs L et N pendant la mesure.

Les luminaires à tubes N/L : plus de sécurité et moins d'effort
La mesure de la résistance d'isolement avec les conducteurs actifs connectés L et N présente deux avantages principaux : d'une part, les installateurs électriques bénéficient d'une plus grande efficacité en réduisant de moitié l'effort de test, car avec un système intact, une seule mesure est requise au lieu de deux mesures individuelles. D'autre part, il garantit que les appareils connectés au circuit sont protégés contre la destruction par la haute tension de test en cas de défaillance du système.
En raison de l'exigence normative selon laquelle une simple mesure de la résistance d'isolement de tous les conducteurs à la terre sans déconnecter le conducteur neutre doit être possible dans chaque circuit de sortie individuel, avec des sections de conducteur inférieures à 10 mm2, des bornes d'installation avec isolation N sont utilisées dans ces systèmes.
Les bornes d'installation TOPJOB®S avec séparation interne de la série 2003 ont une option de déconnexion interne au niveau de la borne supérieure, telle que la séparation du potentiel N. L'adaptateur de test N/L (2003-499) développé à cet effet connecte les deux niveaux de borne supérieurs dans un état séparé et permet ainsi une mesure de résistance d'isolement simple et sûre.

Vos avantages en un coup d’œil :

  • Des courants nominaux élevés permettent une utilisation diversifiée et un fonctionnement sûr
  • L'adaptateur de test N/L innovant assure une combinaison économique des conducteurs actifs et une protection supplémentaire des appareils connectés
  • La borne de base permet une utilisation avec un nouveau porte-fusible double comme borne à fusible dans la découpe standard du distributeur
  • Les dimensions compactes laissent beaucoup de place pour le câblage.
  • Les bornes d'installation au sol avec séparation interne peuvent être placées dans le groupe à l'intérieur du jeu de barres (10 x 3 mm)
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