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Interview

«  Ich bin gerne Botschafter für neue Technologien »

Technische Neuerungen fassen im Elektrohandwerk teilweise nur sehr schwer Fuss. Wieso das so ist, sagt Christoph Köchli von der HHM-Gruppe im Interview. In diesem erklärt er ausserdem, wie BIM den Berufsalltag verändern wird und wieso sich die Branche unbedingt mit steckbaren Installationen befassen sollte.

Sie sind seit über drei Jahrzehnten in der Branche tätig und verfügen über zwei Jahrzehnte Erfahrung als Projektleiter. Wie hat der technische Fortschritt in dieser Zeit Ihre Arbeit verändert?

Während meiner Ausbildung zeichnete ich Schemen und Installationspläne von Hand und mit Tusche, mit der Einführung von CAD verlagerte sich diese Arbeit zusehend vom Reissbrett hin zum Computer. In den vergangenen Jahren kam schliesslich BIM hinzu, was weitere Möglichkeiten mit sich brachte und von denen alle Beteiligten profitieren.

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Was für Vorteile sind das konkret?

Mit 3D/BIM lässt sich ganz genau bestimmen, wie beispielsweise ein Element und dessen Anschlüsse im Gebäude präzise zu platzieren sind. Die aus dem BIM-Model resultierende Visualisierung der Gewerke und dazugehörigen Anlagen ermöglichen ein Raumverständnis und geben ein besseres Verständnis für das Geplante und Einsicht in mögliche Kollisionen. Damit das funktioniert, müssen sich aber alle Beteiligten an die Vorgaben und Prozesse halten. Auch steckerfertige Elektroinstallationen können mit BIM geplant werden und bringen zusätzliche Veränderungen im ganzen Prozess mit sich.

Wie gross ist die Zeitersparnis durch den technischen Fortschritt? Immerhin bedarf dieser einer permanenten Weiterbildung?

Die erforderliche Weiterbildung dürfte tatsächlich mit ein Grund dafür sein, wieso Themen wie BIM und die Digitalisierung auf den Baustellen nur stiefmütterlich vorankommen. Heute hat der Elektriker kaum Zeit, um neue Installationstechniken und Arbeitsinstrumente, vor allem im digitalen Prozess, auszuprobieren. Daher versuchen wir ihm so weit als möglich diesen Aufwand mit guten Arbeitsinstrumenten abzunehmen.

Kürzlich hatten wir beispielsweise ein Mandat, bei dem wir dem Elektriker einen Massenauszug erstellten und er nach diesem konfektionierte steckerfertige Installationskabel bestellte. Damit das funktionierte, brauchte es aber auch bei uns Kompetenzen und eines Initialaufwands, um das hierfür benötigte Know-how aufzubauen.

Worin unterscheidet sich hierbei die Vorgehensweise von der bisherigen?

Die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten und dem Unternehmer beginnt viel früher und ist intensiver als zuvor. Probleme, die zuvor mit etwas Aufwand und Erfahrung vielleicht noch auf der Baustelle gelöst werden konnten, müssen nun zuvor geklärt sein! Dies bedarf ein konzentriertes Arbeiten, da im Nachgang nicht so ohne weiteres improvisiert beziehungsweise nachgebessert werden kann.

Was bedeutet BIM für den Elektroinstallateur? Wird er zukünftig mit einer Datenbrille auf der Baustelle unterwegs sein?

Die Bestrebungen sind da, dass dieser zukünftig tatsächlich mit dem Tablet oder einer Datenbrille auf die Baustelle geht und ganz genau sieht, wo die Anschlüsse sind. Hier wird es vermutlich schon in den kommenden Jahren grosse Fortschritte geben und wir gravierende Veränderungen erleben.

Sie als Hefti Hess Martignoni unterliegen ebenfalls betriebswirtschaftlichen Zwängen. Welche Kriterien muss eine Lösung erfüllen, damit sie sich für diese interessieren und vielleicht sogar einsetzen?

Eigentlich braucht es dafür gar nicht so viel! Bei Winsta beispielsweise stellte sich uns zunächst die Frage, ob die Installation dadurch nicht zu teuer wird? Wenn man sich aber mit dem Steckverbindersystem näher befasst, zeigt sich schnell, dass dieses in der Gesamtrechnung keineswegs teurer ist, sondern günstiger und nur Vorteile bietet. Es ist zudem nachhaltiger und effizienter in der Installation und erleichtert den Service und den Unterhalt. Im Vergleich zur konventionellen Verdrahtung sehen wir hier nur Vorteile, weshalb ein Wechsel auch im Sinne unserer Auftraggeber ist. Schliesslich müssen wir mit deren Budget verantwortungsvoll umgehen.

Die genannten Vorteile beziehen sich auf die Installation und die Anwendung. Gibt es Argumente, von denen Sie direkt als Elektroplaner profitieren?

Ich persönlich finde die Datenblätter mit Installationsbeispiel sehr gut, in denen Wago die Vor- und Nachteile der möglichen Konfiguration visuell darstellt und alle wichtigen Informationen aufgeführt sind. Diese sind äusserst hilfreich, da sie schon vorab auf mögliche Probleme hinweisen.

Wenn Sie sich für eine neue Technologie entschieden haben, was sind die typischen Herausforderungen, mit denen Sie während des Umstiegs konfrontiert werden?

Viele Menschen sind nicht dazu bereit, ihre Komfortzone zu verlassen und sich zu verändern. Irgendwie ist das verständlich, schliesslich ist es neu und man kennt es nicht, weshalb man zunächst einmal eher zurückhaltend reagiert. Manchmal muss man aber seine Mitmenschen einfach nur zu ihrem Glück zwingen.

Und wie genau machen Sie das?

Lassen Sie mich das nochmals am Beispiel steckbarer Installationen erklären. Bei der konventionellen Verdrahtung ist es üblich, etwas über Kopf auf einer Leiter umständlich anzuschliessen, anstatt es nur zu stecken. Zwar muss die Installation mit Winsta vorbereitet werden, aber diese Vorbereitung ist Ressourcensparender und viel nachhaltiger. Von daher bin ich sehr gerne Botschafter für neue Technologien.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Elektriker wenig begeistert sind, wenn sie diesen die Anwendung von Winsta ins Lastenheft schreiben! Immerhin geht ihnen so Arbeitszeit verloren!

Das ist tatsächlich die grösste Sorge, dass etwas verloren gehen könnte! Ich denke aber, dass Elektriker mit Winsta nur gewinnen können. Zwar verschieben sich durch dessen Einsatz die Kompetenzen, dafür müssen Mitarbeitende weniger Überstunden oder Wochenendarbeit leisten, da sehr viel effizienter gearbeitet werden kann. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist das ein entscheidendes Argument. Wer permanent Überzeit leisten muss, sucht sich nämlich über kurz oder lang eine andere Tätigkeit.

Wenn erstmals mit Winsta gearbeitet wurde, wie lauten dann die Rückmeldungen?

Diese sind sehr positiv! Wenn die anfänglichen Widerstände erst einmal überwunden sind, erkennen die Betroffenen schnell den Mehrwert, der ihnen Winsta bringt. Im ersten Moment wird nur auf die Beschaffungskosten geachtet, die zwar ein wenig höher als bei konventioneller Verdrahtung sind, dafür aber nach hinten hinaus viel an Zeit und Ressourcen einsparen.

Ansprechpartner

Remo Marti

Area Sales Manager Building
Region Zentralschweiz

+41 (0)26 676 73 85
E-Mail-Adresse: remo.marti@wago.com

Bildquellen: WAGO Contact SA

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