Referenz

Mehr Ergonomie im Schaltanlagenbau – trotz hoher Variantenvielfalt

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Die Anforderungen in der Gebäudetechnik und im elektrotechnischen Anlagenbau entwickeln sich kontinuierlich weiter. Neben steigender Komplexität und wachsender Variantenvielfalt gewinnt insbesondere ein Thema zunehmend an Bedeutung: die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen in der Fertigung. Gerade in Unternehmen, die überwiegend in Losgröße 1 fertigen und nur begrenzt automatisieren können, ist eine flexible und zugleich mitarbeiterorientierte Gestaltung der Montageprozesse ein zentraler Erfolgsfaktor.

Hier setzt SPIE Buchmann an. Das Unternehmen mit Sitz in Illingen im Saarland beschäftigt rund 200 Mitarbeitende und deckt ein breites Spektrum der Elektrotechnik ab – von klassischer Gebäudeinstallation über Energietechnik mit Mittelspannungsanlagen bis hin zu Sicherheits- und Gebäudetechniklösungen wie Einbruch-, Video- und Brandmeldeanlagen. Ein zentraler Bestandteil ist dabei der Schaltanlagenbau mit eigener Fertigung. Hier entstehen vor allem individuelle Lösungen, bei denen insbesondere Flexibilität, Effizienz sowie ergonomische Arbeitsbedingungen eine entscheidende Rolle spielen.

Weiterentwicklung der Montagearbeitsplätze

In der Fertigung setzt SPIE Buchmann traditionell auf die Bearbeitung der Verteiler auf Montageböcken – eine in der Branche etablierte und bewährte Arbeitsweise. Mit Blick auf steigende Anforderungen und den Wunsch nach noch besseren Arbeitsbedingungen wurden gezielt zusätzliche Potenziale identifiziert, insbesondere im Hinblick auf Ergonomie und Flexibilität.

Daher rückte zunehmend die Frage in den Fokus, wie sich die Montagearbeitsplätze noch variabler gestalten und die Mitarbeitenden im Arbeitsalltag gezielter unterstützen lassen. Ziel war es, mehr Bewegungsfreiheit zu schaffen, individuell anpassbare Arbeitspositionen zu ermöglichen und verschiedene Montageschritte ergonomisch noch besser abzubilden.

Die Anforderung: Ergonomie und Flexibilität in Einklang bringen

Vor diesem Hintergrund wurde klar definiert, welche Anforderungen eine passende Lösung erfüllen muss. „Der Tisch sollte vor allem eine ergonomischere Lösung bieten“, beschreibt Sebastian Löw, Bereichsleiter im Schaltanlagenbau bei SPIE Buchmann, die zentrale Zielsetzung.

Gesucht wurde eine Lösung, die:

  • ein ergonomisches Arbeiten in unterschiedlichen Positionen ermöglicht,

  • sowohl Steh- als auch Sitzarbeitsplätze unterstützt,

  • eine flexible Ausrichtung zwischen horizontaler und vertikaler Bearbeitung erlaubt,

  • mobil einsetzbar ist und sich einfach in der Fertigung bewegen lässt,

  • sich problemlos in die bestehende Umgebung integriert. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt war dabei auch die Praxistauglichkeit – insbesondere eine Lösung zu finden, die Bewegungsfreiheit bietet und zugleich intuitiv nutzbar ist.



Ergonomische und flexible Montage mit dem WAGO Montagetisch 

Der Impuls zur Einführung des WAGO Montagetisches kam durch den Hinweis eines WAGO Außendienstmitarbeiters. Bei einer Vorführung im Showroom in Bretten, der zur Veranschaulichung der Montage- und Handlingsysteme dient und die Möglichkeit bietet, Produkte direkt auszuprobieren, konnte sich SPIE Buchmann direkt von den Vorteilen überzeugen.

„Die Lösung war mit dem alten Tisch überhaupt nicht mehr vergleichbar – sowohl technisch als auch qualitativ liegen da Welten dazwischen“, fasst Sebastian Löw seinen Eindruck zusammen.

Seit rund einem halben Jahr ist nun ein WAGO Montagetisch mit zwei Motoren im Einsatz – ausgelegt für flexible und ergonomische Montageprozesse im Alltag. Dieser wird vor allem bei der Montage von Installationsverteilern genutzt, kommt aber auch bei klassischen Montageplatten zum Einsatz.

Im täglichen Einsatz zeigt sich besonders deutlich, welchen Mehrwert die Lösung bietet:

Ergonomie

Der Montagetisch ermöglicht eine stufenlose Höhenverstellung sowie den einfachen Wechsel zwischen horizontaler und vertikaler Arbeitsposition – per Fernbedienung und ohne Kraftaufwand. Die Mitarbeitenden können ihre Arbeitsweise individuell anpassen und flexibel zwischen verschiedenen Positionen wechseln. Das Ergebnis: ein deutlich rückenschonenderes Arbeiten und eine spürbare Entlastung im Arbeitsalltag.

Flexibilität

Dank seiner Rollen ist der Tisch mobil einsetzbar und kann genau dort genutzt werden, wo er im Prozess gebraucht wird. Baugruppen lassen sich effizient und strukturiert bearbeiten – von der Vorbereitung bis zur Verdrahtung. Viele Arbeitsschritte lassen sich dabei eigenständig von einer Person durchführen.

Leistungsfähigkeit

Auch bei höheren Gewichten arbeitet der Tisch zuverlässig und gleichmäßig. Die motorische Unterstützung sorgt für ruckelfreie Bewegungen, während der Akkubetrieb ein hohes Maß an Flexibilität bietet. In der Praxis muss der Akku lediglich etwa alle zwei Wochen geladen werden.

Akzeptanz bei den Mitarbeitenden

Ein besonders positives Signal ist die hohe Akzeptanz im Team. Der WAGO Montagetisch wird aktiv genutzt und als echte Unterstützung im Arbeitsalltag wahrgenommen.

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Die Kolleginnen und Kollegen diskutieren schon darüber, wer den Tisch als Nächstes nutzen darf, weil das Arbeiten damit einfach deutlich angenehmer ist.

Sebastian Löw, Bereichsleiter Schaltanlagenbau, SPIE Buchmann GmbH
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Effiziente Abläufe durch ergänzende Logistiklösungen

Parallel zum Montagetisch setzt SPIE Buchmann zusätzlich einen WAGO Lager- und Transportwagen ein. Dieser unterstützt die internen Materialflüsse und ergänzt das flexible Arbeitsplatzkonzept sinnvoll. Durch die Kombination aus Montagetisch und Transportlösung entsteht so ein durchgängiger, effizienter Arbeitsprozess – von der Materialbereitstellung bis zur fertigen Baugruppe.

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Partnerschaft auf Augenhöhe

Neben der technischen Lösung spielte auch die langjährige Partnerschaft mit WAGO eine wichtige Rolle. SPIE Buchmann setzt bereits seit vielen Jahren auf WAGO Produkte – insbesondere im Bereich der Push-in Reihenklemmen sowie bei Installations- und Automatisierungslösungen wie dem WAGO I/O-System 750. Auch im Bereich der Beschriftung kommen WAGO Lösungen wie der WAGO Thermotransferdrucker Smart Printer zum Einsatz.

„Was wir an WAGO besonders schätzen, ist die Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit – egal ob Außendienst oder Innendienst, wir haben immer einen Ansprechpartner, der ein offenes Ohr hat und sich kümmert“, betont Sebastian Löw.

Ausschlaggebend für den positiven Eindruck sind unter anderem:

  • die hohe Produktqualität,

  • die zuverlässige Lieferung,

  • der enge und unkomplizierte Austausch,

  • sowie die komfortable Bestellmöglichkeit über den WAGO Shop.



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Ergonomie als Schlüssel für Zukunftsfähigkeit

Aktuell ist bei SPIE Buchmann ein WAGO Montagetisch im Einsatz – perspektivisch ist aber bereits die Anschaffung mindestens eines weiteren Tisches vorgesehen.

Der Fokus liegt dabei klar auf:

  • der weiteren Verbesserung der ergonomischen Arbeitsbedingungen,

  • der Steigerung der Effizienz in der Einzelteilfertigung,

  • sowie der flexiblen Gestaltung von Montageprozessen.


Gerade in einer Fertigung mit einem hohen Anteil an Losgröße 1 zeigt sich, wie wichtig anpassungsfähige Lösungen sind. Der WAGO Montagetisch ermöglicht es SPIE Buchmann, Ergonomie, Flexibilität und Produktivität miteinander zu verbinden – und schafft damit eine zukunftssichere Basis, um auch zukünftige Anforderungen im Schaltanlagenbau sicher und wirtschaftlich zu erfüllen.



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