Gemeinsam schaffen, wovon andere träumen

Zuverlässigkeit, Energieeffizienz, Nutzerkomfort – es gibt Eigenschaften, die Sie von einem modernen Gebäude selbstverständlich erwarten sollten. Genau deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Ihnen danach zu streben. Damit nach einer fundierten Planung eine perfekte Umsetzung und der Betrieb so einfach wie möglich sind.

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Aufpoliert!
Bestandsgebäude sanieren – Chancen nutzen

Eine Sanierung bietet Ihnen die Möglichkeit, mehr zu verbessern, als nur das Aussehen Ihrer Immobilie: Sie können Energie sparen, den Nutzerkomfort erhöhen und den zur Verfügung stehenden Raum besser nutzen.

Für eine gelungene Sanierung gilt es jedoch, so manche Nuss zu knacken. Denn einerseits muss sich die neue Technik den vorhandenen Gegebenheiten beugen, andererseits gelten für Sanierungen dieselben Qualitätsansprüche in Sachen Nutzerkomfort und Nachhaltigkeit wie für einen Neubau.

Trotz aller Herausforderungen gilt: Unser Gebäudebestand bietet umfangreiches Potential für Flächenoptimierung und Energieeinsparungen. Jedoch sind die Sanierungsaktivitäten in Deutschland und in der EU noch sehr verhalten.

Lesen Sie in unserem Kundenmagazin:

  • welche Potentiale der Gebäudebestand für Flächenoptimierung und Energieeinsparungen bietet,
  • warum sich eine Sanierung trotz aller Hürden lohnt,
  • welche Herausforderungen bei einer Sanierung auf Sie zukommen und
  • wie andere Architekten, Planer und Fachhandwerker erfolgreich Gebäude saniert haben.

Variable Raumautomation

Effiziente
Beleuchtung

Umfangreich automatisiert

Flexibilität serienmäßig

Neue, kreative Raumkonzepte und individuelle, tageslichtabhängige Beleuchtung gehören zu den Trends von morgen. Mit dem richtigen Licht und der richtigen Temperierung sollen sich Mitarbeiter im Büro wohlfühlen und so noch effizienter arbeiten können. Das Technologieunternehmen Philips hat diesen Anspruch schon heute in seiner Hamburger Firmenzentrale umgesetzt.

„Work Place Innovation“ ist das Stichwort, das bei der Planung der neuen Philips-Zentrale in Hamburg eine besondere Rolle spielte. Gemeint ist ein hochmodernes Arbeitsumfeld mit kreativen Themenwelten. Damit fördert das Unternehmen effiziente, ergebnisorientierte und flexible Arbeitsweisen und schafft mehr Raum für eine ausgewogene Work-Life-Balance. Gleichzeitig ist der Neubau ein Vorzeigeobjekt für innovative Beleuchtungstechnik.

Anspruchsvolles Beleuchtungskonzept

Eigens für den Neubau wurde bei Philips eine Pendelleuchte entwickelt, die Direkt- und Indirektbeleuchtung mit Akzentbeleuchtung sowie einem Präsenzmelder vereint. Dabei lässt sich der indirekte Anteil in der Lichtfarbe von warm- bis neutralweiß über den Tagesverlauf anpassen. Neben der zirkadianen Lichtsteuerung gehören zu den weiteren Features des Konzepts Komponenten für die Wandanstrahlung in allen Räumen und Fluren, welche die bereichsabhängige Farbgestaltung in den Etagen unterstreicht.

Gemeinsam ans Ziel kommen

Obwohl die Lichtsteuerung im Philips-Neubau komplex ist, sind alle Funktionen der Raumautomation, also Licht, Sonnenschutz und Raumtemperatur, in einem System miteinander verbunden. Die Idee dazu kommt von WAGO und heißt flexROOM®.

Dabei handelt es sich um eine Lösung für die Raumautomation, die mittels standardisierter Hardware und Software die Funktionen der drei Gewerke zusammenführt. Gleichzeitig erlaubt das System ausreichend Flexibilität, um projektspezifische Anforderungen zu erfüllen.

Gemeinsam haben die Projektbeteiligten und WAGO vier verschiedene Verteilervarianten entwickelt, die alle notwendigen Funktionalitäten im Philips-Neubau bedienen.

Flexibel und zukunftssicher

Der gewerkeübergreifende Ansatz für die Raumautomation spart Philips nicht nur eine Sonderlösung für das Lichtmanagement. Durch die Verknüpfung in einem System und den Einsatz einer nutzerfreundlichen und übersichtlichen Software sind Betrieb und Wartungen vereinfacht. Und auch Umnutzungen lassen sich bequem vornehmen, weil die neuen Funktionen nicht aufwendig programmiert werden müssen.

Produktions- und Lagerhallen effizient beleuchtet

Umweltbewusstes Handeln rückt immer stärker in den Fokus. Der Autobauer BMW arbeitet deshalb kontinuierlich an Handlungsprogrammen zur Energieoptimierung. Auch die Beleuchtungstechnik in den Produktionshallen stand auf den Prüfstand. Inzwischen setzt BMW weltweit auf moderne LED-Technik und eine Lichtmanagementlösung, die einen energieeffizienten und einfachen Betrieb ermöglicht.

Um die Energieeffizienz der bestehenden Beleuchtungstechnik in den Produktionshallen weiter zu steigern, musste die Hardware auf der Automatisierungsebene auf den neuesten Stand gebracht werden. Dabei war es den Verantwortlichen bei BMW wichtig, eine Lösung zu finden, die bei neu errichteten Produktionshallen ebenso eingesetzt werden kann, wie bei Retrofit-Projekten, in denen die bestehende konventionelle Technik beibehalten werden soll.

Beleuchtungssteuerung für Alt- und Neuanlagen

Dass beides – also alte und neue Technologien – auch problemlos miteinander kombiniert werden kann, war für die Verantwortlichen ein Grund, sich schließlich für eine WAGO-Lösung zu entscheiden. Ein weiterer Grund: Das WAGO-Lichtmanagement kombiniert Hardware mit einer benutzerfreundlichen Software, die sich über jeden beliebigen Internet-Browser aufrufen lässt. Über die grafische Oberfläche können alle Einstellungen vorgenommen werden – was eine zusätzliche Programmierung überflüssig macht. Das gilt sowohl für die Inbetriebnahme, die Wartung, als auch den täglichen Betrieb der Anlage. Das spart einerseits Zeit, andererseits wird kein zusätzliches Know-how benötigt.

Flexibel auf Änderungen reagieren

Mit dem neuen System kann die Beleuchtung entsprechend der Beleuchtungsplanung jetzt automatisiert gedimmt werden. So spart BMW seine Energiekosten nochmals um rund 30 Prozent ein.

Bei der Nutzung von DALI ergibt sich zudem ein weiterer Vorteil: Anstatt komplette Stromkreise schalten zu müssen, kann nun über sogenannte Kurzadressen jede einzelne Leuchte separat angesprochen werden. So können via Web-Visualisierung von WAGO am Desktop-Bildschirm virtuelle Räume gebildet werden, die – wie man es von physikalischen Räumen her kennt – eigenständig gesteuert werden. Für die Produktionshallen bei BMW bedeutet dies, dass die Beleuchtung mit wenigen Mausklicks auf bauliche Veränderungen und Umnutzungen angepasst werden kann.

Integral geplant, effizient automatisiert

Der Neubau für die Fachhochschule Bielefeld auf dem Campus Minden integriert modernste Energie- und Automationstechnik und liefert zugleich ein Musterbeispiel für das disziplinübergreifende, integrale Bauen. Um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, setzen Planer und Bauherr auf Technik von WAGO.

Der Bau eines Gebäudes geht nicht immer reibungslos über die Bühne. Obwohl sich auf einer Baustelle häufig viele verschiedene Fachplaner und Gewerke tummeln, sind der Austausch und der koordinierte Einsatz der Akteure bisweilen verbesserungswürdig.

Die Fachhochschule (FH) Bielefeld als Nutzer und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) als Bauherr sind beim Neubau der FH auf dem Campus Minden einen neuen Weg gegangen: „Wir haben uns entgegen den bisherigen Modalitäten frühzeitig mit allen Planern an einen Tisch gesetzt und so eine gemeinsame Basis für optimale Lösungen geschaffen“, erklärt Oliver Wetter, Dekan des Campus Minden. Die Kooperation zahlte sich aus: Nach 22 Monaten Bauzeit übergab der BLB NRW der FH den Neubau pünktlich und zu den geplanten Kosten.

Intelligent geplant

Die Punktlandung bei Qualität und Kosten war alles andere als leicht, denn die FH wünschte sich ein intelligentes Gebäude mit anspruchsvoller Energie- und Automationstechnik. Aufgrund des starken Schwerpunkts des Campus Minden im Bereich Gebäudetechnik entwarf der BLB NRW deshalb ein Gebäude, das dank neuester Energie- und intelligenter Gebäudetechnik auch als Forschungs- und Lehrobjekt dient. Die Studierenden sollen die Energiedaten direkt über eine Kommunikationsschnittstelle im Netzwerk auswerten können und lernen, wie diese intelligenten Gebäudeautomationssysteme funktionieren und sich programmieren lassen.

Anlagen- und Raumautomation im Zusammenspiel

Als Steuerungen für die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik der technischen Anlagen sorgt die WAGO-Technik dafür, dass die Zentralanlagen wie Wärmepumpen oder die geothermische Anlage einwandfrei funktionieren und im Zusammenspiel mit der Lüftung immer die gewünschte Temperatur herrscht. Die Raumautomation umfasst die Beleuchtung, die Beschattung und die Raumtemperaturregelung. In den Praktikums- und Seminarräumen wurde zusätzlich eine Kohlendioxid-geführte Luftqualitätsregelung umgesetzt.

Ausgezeichnete Effizienz

Das Mindener Projekt hat damit in vielerlei Hinsicht Leuchtturmcharakter: Es ist nicht nur ein Musterbeispiel für das gewerkeübergreifende, integrale Bauen, sondern zeigt auch, wie sich dank modernster Gebäudeautomation und Bewertungsmethoden die Energieeffizienz nachhaltig verbessern lässt. Dass Technik und Automation im Campusgebäude bei optimalem Komfort nachhaltig und energieeffizient geplant sind, dokumentiert das Zertifikat eu.bac System. Ausgebildete WAGO-Experten nahmen die Gebäudetechnik in Minden im Rahmen der Zertifizierung genau unter die Lupe.

Schon gewusst?

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+ Beleuchtung: Energiefresser und Kostenfaktor

Künstliches Licht leuchtet Wohnräume, Bürogebäude und Fabrikhallen aus, erhellt des nachts Straßen oder setzt Sehenswürdigkeiten in Szene. Nach Angaben der europäischen Kommission macht Beleuchtung heute rund 19 % des weltweiten Stromverbrauchs aus. Bei Handwerksbetrieben, Dienstleistern und Handelsunternehmen liegt der Anteil sogar deutlich höher – nämlich bei etwa 30 %. Damit ist klar: Licht hat nicht nur Einfluss auf unser Wohlbefinden, sondern auch auf die Stromrechnung.

+ Beachtliches Effizienzpotential im Gebäudesektor

Die Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden lässt sich durch moderne Gebäudetechnik und Optimierungen im Betrieb erheblich steigern – laut VDMA um 30 bis 50 %. Jedoch: Die Sanierungsrate in der EU beträgt lediglich 0,4 bis 1,2 % pro Jahr. Das ist zu wenig, um die Ziele der Energiewende im Gebäudebereich bis 2050 zu erreichen.

+ Kostenverteilung einer Beleuchtungsanlage

Bei anstehenden Investitionen werden häufig nur die Anschaffungskosten betrachtet. Entscheidend sind jedoch die Lebenszykluskosten. Diese schlagen mit rund 85 % der Gesamtkosten einer Beleuchtungsanlage zu Buche und umfassen neben den Energiekosten (70 %) auch die Ausgaben für die Instandhaltung (15 %).

+ Seltene Funde

Auch in Nichtwohngebäuden sind Lichtmanagementlösungen keine Selbstverständlichkeit: nur etwa 15 % von ihnen besitzen eine intelligente Beleuchtungssteuerung. Dabei sind Basisfunktionen wie eine Präsenzerfassung ohne großen Aufwand umzusetzen – auch in Bestandsanlagen.

+ Ineffizienter Gebäudebestand

Laut EU-Kommission sind etwa zwei Drittel der Bestandgebäude energetisch ineffizient. Das führt dazu, dass rund 40 % des gesamten europäischen Primärenergieverbrauchs auf den Gebäudesektor entfallen. Diese miese Performance liefern Zweckbauten im Übrigen genauso ab, wie Wohngebäude.

+ Lichtmanagement als Hebel für maximale Effizienz

Das Einsparpotential im Bereich der Innenbeleuchtung ist hoch, weil etwa zwei Drittel aller Beleuchtungsanlagen in Europa älter als 25 Jahre sind. Bereits durch den Wechsel zu modernen LED-Leuchten sinken die Energiekosten um mehr als die Hälfte. Durch den Einsatz einer Lichtmanagementlösung lassen sich weitere Potentiale heben: Kommen Präsenzkontrolle und eine Tageslichtsteuerung zum Einsatz, sind Einsparungen von bis zu 80 % möglich.

+ Licht ist Lebensqualität

Über 80 % aller Informationen erfasst der Mensch mit seinen Augen. Gute Beleuchtung sorgt für Sicherheit und Sehkomfort und stärkt das Wohlbefinden. Die Nutzung biologisch wirksamer Beleuchtung bietet somit zusätzliche positive Effekte.

Videos

Lichtmanagement
Raumautomation
Energiedatenmanagement

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Sanierung oder Neubau? Viele Bauherren stehen vor dieser Frage. Deshalb haben wir für Sie zusammengetragen, was rund um ein Sanierungsvorhaben zu beachten ist. Experteninterviews und spannende Praxisbeispiele runden die Lektüre ab.

Lesen Sie unter anderem:

  • welche Potentiale der Gebäudebestand für Flächenoptimierung und Energieeinsparungen bietet,
  • warum sich eine Sanierung trotz aller Hürden lohnt,
  • welche Herausforderungen bei einer Sanierung auf Sie zukommen und
  • wie andere Architekten, Planer und Fachhandwerker erfolgreich Gebäude saniert haben.

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