Steckverbindersystem verbessert Planung
„Mit dem Einsatz der Steckverbinderfamilie WINSTA® von WAGO hat sich die Philosophie der Elektroinstallation verändert. Die Verkabelung wird reproduzierbarer und wirtschaftlicher für die Montage vorbereitet. Dadurch gewinnen wir in der oft hektischen Endmontage auf der Baustelle Zeit. Das ist eine interessante und erfreuliche Erfahrung“, berichtet Holger Vogel vom Ingenieurbüro Gnuse. Zur Vorbereitung wurde beim Klinikum Herford ein Patientenzimmer exemplarisch durchgeplant und einmalig als Musterzimmer komplett aufgebaut. So konnte überprüft werden, ob die geplanten Kabellängen mit der Praxis übereinstimmen. Planer oder Projektleiter müssen die Kabellängen einmalig in eine Excel-Liste eingeben und erhalten mit der Anzahl der Zimmer automatisch die Stücklisten. Die Kabel wurden anschließend bei WAGO industriell vormontiert, frühzeitig in der Rohbauphase angeliefert und von Röhe Elektrotechnik montiert.
Weil die Erweiterung und der Umbau des Klinikums in vier Bauabschnitten mit jeweils 9 Etagen erfolgt, in dem die Bettenzimmer baugleich sind, können alle Patientenzimmer nach dem gleichen Muster umgesetzt werden. Für das Ingenieurbüro hat die termingerechte Fertigstellung höchste Priorität. Das Steckverbindersystem spart durch die wiederkehrenden Bettenzimmeranordnungen und die technisch gleiche Umsetzung viel Zeit und sichert durch den Fehlsteckschutz die Qualität der Anschlussarbeiten. „Der hohe Wiederholungsfaktor bei der Installation, die immer gleichen Kabellängen und die immer gleiche Umsetzung in der Endmontage sind ideal für ein Steckverbindersystem. Bei einer solchen Bauweise stellt sich der zeitliche Einspareffekt schnell ein und auch eine Materialeinsparung, dadurch entfällt der Verschnitt für die Anschlussarbeiten“, so Holger Vogel.