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Referenz
Individualität aus dem Baukasten

Als einer der größten deutschen Hersteller von Segeljachten ist die HanseYachts AG bekannt für hochwertige Schiffe mit guten Segeleigenschaften, einfachem Handling, individuellem Komfort – zu vergleichbar günstigen Preisen. Diese Kombination ist nur dank stark optimierter Fertigungsprozesse möglich. Hinsichtlich der Verbindungstechnik in der Bordelektrik haben sich die Greifswalder für eine standardisierte Lösung entschieden, die auf Komponenten von WAGO basiert.

Das Erlebnis, auf dem Wasser zu sein, hat immer eine emotionale Komponente. Der Kauf einer Segel- oder Motoryacht ist daher meist eine sehr persönliche Angelegenheit, denn jeder hat für die Zeit auf seinem Schiff unterschiedliche Pläne und Bestrebungen. Ein Schiffsbauer muss daher die Flexibilität mitbringen, sich auf viele individuelle Wünsche seiner Kunden einstellen zu können. Dies ist aber in der Regel mit hohen Kosten verbunden.

HanseYachts, zu der heute die sechs Marken Hanse, Dehler, Moody, Varianta, Fjord und Sealine gehören, hat sich daher für ein ähnliches Modell entschieden, wie es in der Automobilindustrie etabliert ist: die Mehrmarken- und Gleichteilstrategie. Dieser Ansatz erlaubt es, unterschiedliche Bootstypen in ein und derselben Fertigungsstraße zu produzieren und damit die Kosten zu senken. Das Resultat: Jeder Käufer kann sich seine HanseYacht aus rund 40.000 Kombinationsmöglichkeiten kundenspezifisch zusammenstellen, von Ausbauvarianten, Holzarten, Stoffen und Farben bis hin zur Bordelektrik – und gleichzeitig bleibt der Traum erschwinglich.

Verbindungstechnik und Bordelektronik – so unterstützt Sie WAGO:

  • Das X-COM-SYSTEM® schafft standardisierte Lösung für die Stromversorgung und -verteilung.

  • Alle Kontakte rüttelsicher, schnell und wartungsfrei verbunden.
  • Das X-COM-SYSTEM® bietet neben Fehlsteckschutz selbst im getrennten Zustand vollen Berührungsschutz

Umsetzung der Mehrmarken- und Gleichteilstrategie

Die Umsetzung in der Praxis erfolgt über zwei Fertigungsstraßen in Greifswald, eine für die kleineren und eine für die größeren Jachten – alle zwischen 10 und 20 m Länge. Rumpf und Deck des Schiffes werden vom Werk in Polen als separate Einheiten angeliefert. Der komplette Aus- und Zusammenbau geschieht über 18 Stationen im Fließbandsystem.

Zur Optimierung der Fertigungsprozesse hat HanseYachts auch das Thema Bordelektrik unter die Lupe genommen. Dieses wird zunehmend komplexer und anspruchsvoller, denn viele Kunden möchten nicht nur die innovativsten Technologien zu Navigation und Bootsführung, sondern vermehrt auch elektrische Verbraucher, die den Komfort an Bord erhöhen – von Geschirrspüler, Waschmaschine und Weinkühler über Klimaanlage bis hin zur elektrischen Toilette.

„Unser Ziel war es, eine möglichst standardisierte Lösung für die Stromversorgung und -verteilung zu entwickeln, die unseren hohen Qualitätsansprüchen entspricht und sich einfach in unsere Fertigungsprozesse integrieren lässt“, erinnert sich Thorsten Stein, Development HanseYachts und verantwortlich für die Elektrotechnik. In der Vergangenheit kamen hochpolige Stecker mit Crimp-Kontakten zum Einsatz. Die Verlegung war unübersichtlich und Änderungen am Kabelbaum aufwendig.

Flexibel, schnell und sicher dank X-COM-SYSTEM®

Nach eingehender Prüfung überzeugte WAGOs steckbares Reihenklemmensystem X-COM-SYSTEM®. Hierbei handelt es sich um einen Baukasten für die universelle Systemverdrahtung für Nennströme von bis zu 32 A und Spannungen bis 500 V. Aus diesem können Anwender sich je nach Anforderung ihre kundenspezifische Lösung zusammenstellen. Die elektrische Verbindung basiert auf der bewährten Federklemmtechnik CAGE CLAMP®, sodass alle Kontakte rüttelsicher, schnell und wartungsfrei verbunden sind. Außerdem bietet das System selbst im getrennten Zustand vollen Berührungsschutz sowie dank Kodiermöglichkeit der Steckplätze einen Fehlsteckschutz. „Die X-COM®-Steckverbinder sind für uns ideal, da wir jeden einzelnen DC-Verbraucher einfach mit ein- und demselben zweipoligen Stecker ausrüsten und somit unsere Montagezeit verkürzen können“, sagt Stein.

Rumpf und Deck einer Jacht werden jeweils mit Kabelbaum inklusive Steckverbindern angeliefert.

Separate Stecker für Verbraucher

Typischerweise werden etwa 80 % der Verbraucher an Bord über das 12V-Gleichstromnetz versorgt. Hierzu gehören Geräte wie Lampen, Pumpen, Kühlschrank, Navigationsinstrumente, Funkgerät oder Radio. Der Elektrotechniker erklärt: „Dadurch, dass alle diese Verbraucher jetzt über einen separaten Stecker verfügen, sind wir sehr flexibel und können im Laufe des Fertigungsprozesses die Verkabelung für jedes Gerät dann vornehmen, wenn es am besten passt.“ Dies erleichtert HanseYachts nicht nur beim Standardkabelbaum, sondern auch bei allen Optionskabelbäumen die Arbeit.

Effizient durch Vorkonfektionierung

Um die Installation weiter zu vereinfachen, entschied sich HanseYachts, ein sogenanntes Power-Board zu entwickeln: eine Leiterplatte, auf der die X-COM®-Stiftleisten zur Versorgung der Gleichstromverbraucher einfach eingepresst werden und auch die Anschlüsse für das 230V-Wechselstromnetz bereits integriert sind. Der 12V-Minuspol wird auf der Leiterplatte direkt durchgeschleift. Die Pluspole sind alle eindeutig nummeriert, sodass der Elektroinstallateur in Greifswald die richtige Position für den passenden Gegenstecker leicht finden kann.
Rumpf und Deck einer Jacht werden jeweils mit Kabelbaum angeliefert. Der Hersteller des Kabelbaums rüstet im Vorfeld die Kabel für die 12V-Verbraucher mit den standardisierten zweipoligen X-COM®-Steckern aus. Dabei sind alle Enden eindeutig markiert, hinsichtlich Funktion und Steckplatz auf der Leiterplatte. So werden Fehler in der Endmontage minimiert.

Von dem HanseYachts-„Power Board“ gibt es heute nur zwei Varianten, eine kleine und eine große, je nach Schiffsgröße – und das über alle Marken und Bootstypen hinweg. Dies ist möglich, da die Leiterplatten über eine großzügig bemessene Reserve verfügen, sodass je nach Kundenanforderung auch die umfangreichste Ausstattung versorgt werden kann.

Kompetenter Partner für die Schifffahrt

Zudem gibt es ein Panel-Board für die Bedien- und Steuertafel. Auch dieses basiert auf dem gleichen Prinzip und den gleichen Komponenten. Neben dem X-COM-SYSTEM® setzt HanseYachts noch auf weitere Komponenten aus dem Hause WAGO, darunter das in der Gebäudetechnik bewährte WINSTA®-Steckverbindersystem für die 230V-Verbraucher an Bord oder den MCS- MAXI-Stecker für die Verbindung zum Landstrom.

„Für uns ist es wichtig, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die den Schiffbau kennen und mit den speziellen Anforderungen, die hier herrschen, vertraut sind. Da ist es von Vorteil, dass rund 90 % des WAGO-Produktportfolios bereits über entsprechende Zertifizierungen verfügen“, betont Stein.

Text: Frank Selke | WAGO

Foto: HanseYachts, Henrik Roggemann | vor-ort-foto.de

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